Warum lügen die konzerngesteuerten Mainstreammedien immer weiter?

Jetzt sind diese Medien schon so unzählige Male beim Lügen ertappt worden. Immer mehr Menschen erwachen, reiben sich die Augen und begreife, dass die Medien ihnen eine Scheinwelt vorgaukeln (Was sie freilich früher auch schon machten).

Jetzt beklagen die Medien sogar schon selbst, dass ihnen niemand mehr glaubt (außer den von irgendwelchen Public Affairs-Firmen engagierten „Trollen“, die mit hirnrissigen Pro-NATO-kommentaren versuchen, gegen die Flut der von den Lesern der Medien massenweise emporgehobenen Stinkefingern anzustinken).

Und trotzdem lügen die Medien völlig unverdrossen weiter. Wie ist das zu erklären?

Haben die keine Angst, ihre Leser zu verlieren?

Nein, liebe Leser, das haben sie wohl nicht. Sie haben sich schlichtweg damit abgefunden, dass ihnen immer weniger Menschen glauben und dass ihre Printmedien unbeirrbar dramatisch an Lesern, d.h. an Käufern, einbüssen.

Es ist auch wahr, wozu sich noch eine Zeitung kaufen (am Ende gar den SPIEGEL!), wenn man weiß, dass ohnehin nur Münchhausens Lügengeschichten darin abgedruckt sind. Und wenn Sie sich etwas an den Hut stecken wollen, warum kaufen Sie sich dann nicht lieber eine Straußenfeder, eine Rose, ein buntes Bändchen oder etwas ähnliches? Um sie an den Hut zu stecken, sind Zeitungen gemeinhein ohnehin viel zu schwer, und letztlich auch unansehnlich.

Stellen Sie sich mal vor, die FAZ oder die WELT am Hut stecken zu haben? Wie sieht das denn aus? Jeder bettelnde Obdachlose macht einen besseren und seriöseren Eindruck als Sie! Also besser gleich ganz darauf verzichten. Geben Sie das Geld lieber dem bettelnden Obdachlosen, da ist es sinnvoller ausgegeben.

Die Wartezeit beim Arzt, beim Friseur oder in der Bahn können Sie auch sinnvoller verbringen als ausgerechnet mit dem Lesen einer Mainstream-Zeitung. Kaufen Sie sich doch lieber einen MP3-Player und hören Sie schöne Musik (machen ja viele)! Oder surfen Sie mit Ihrem Internet-Tablett (falls Sie eines haben) im Internet.

Aber Mainstream-Zeitungen zu lesen ist wohl so ziemlich derart verschwendet, dass Sie es auf dem Sterbebett bestimmt bereuen werden, ihre Lebenszeit für so etwas sinnloses verprasst zu haben.

Und doch bleibt die Frage, warum die Mainstreammedien trotz ihres Niedergangs und trotz der wachsenden Verachtung ihnen gegenüber so gleichgültig bleiben und unverdrossen weiter lügen, dass sich die Balken biegen.

Es gibt nur eine logische Antwort: weil es ihnen im Grunde scheißegal ist.

Wie? Den Medien ist es egal, ob sie an zahlenden Lesern verlieren?

Was die Printmedien angeht, so ist das mit Sicherheit so. Die Mainstreammedien haben verstanden, dass ihr bedrucktes Papier immer weniger Absatz findet. Jeder, der so blöd ist, noch eine Mainstream-Zeitung im Print-Format zu kaufen, gibt im Grunde eine Spende für Kriegspropaganda.

Bei den Online-Medien ist es etwas anders. Denn der zahlende Kunde sind nicht etwa die Leser, denn die bezahlen ja nichts. Entsprechende Versuche, bezahlte Online-Ausgaben durchzusetzen, zeigen nur klägliche Ergebnisse. Aber die eigentlich zahlenden Kunden bei Online-Medien sind ja auch die Anzeigenkunden.

Anzeigenkunden?

Aber so viele Anzeigen (Werbung) scheint es doch gar nicht zu geben. Gewiss, manche Online-Medien erinnern schon eher an eine Litfasssäule als an eine Webseite.

Aber wie macht beispielsweise SPIEGEL ONLINE sein Geld?

Soooo viel lästige Werbung (außer bei Videos) scheint es dort gar nicht zu geben, oder?

Wie wäre es, liebe Leser/innen, wenn sie sich einfach mal mit dem Gedanken vertraut machen, dass die meisten „Nachrichten“ auf so einem Online-Medium im Prinzip Inserate sein könnten?

Ein Inserat als eine „Nachricht“ auszugeben ist immerhin eine clevere Idee. Das ist nicht an den Haaren herbeigezogen, ich habe selbst so etwas beruflich schon einmal gemacht. Um mal so viel anzudeuten: Inserate als Nachrichten aufgemacht, das kommt immer gut an. Wer liest schon Werbung, die als Werbung erkennbar ist?

Aber eine Nachricht liest man doch immer noch gerne, oder? Vor allem wenn sie wie eine seriöse Nachricht aussieht.

Gehen Sie mal unter diesem Aspekt einfach mal die aktuelle SPON-Webseite durch und fragen Sie sich, welche Artikel jeweils ein verstecktes Inserat von welcher „Institution“, „Organisation“ oder Firma darstellen.

Sie werden staunen, wie schnell Sie Bezüge herstellen können.

Klar, aktuelle „Nachrichten“ etwa über den Ukraine-Konflikt sind wahrscheinlich möglicherweise von irgendwelchen NATO-Stäben, transatlantischen „Vereinen“, Lobby-Apparaten der Rüstungsindustrie und sonstigem kriegshetzerischem Gelump bezahlt. Das ist noch relativ offensichtlich.

Aber schauen wir uns mal einen Fußball-Artikel an:

Fussball

Da haben wir schon mal Werbung für Qatar Airways, unauffällig, versteht sich. Schließlich tragen die Jungs das ja auf dem Trikot. Aber vergessen wir nicht, dass vollständige Fußballspiele eigentlich nur noch auf Pay-TV zu sehen sind, was die Zahl der Fußball-glotzenden Coach Potatoes drastisch vermindert hat. Immer weniger Menschen interessieren sich noch für Fußball. Ein merkwürdiger Kontrast zu der Tatsache, dass Fußball in den „Nachrichten“ des SPIEGEL einen Raum bekommen hat, der weit über frühere Dimensionen hinausreicht.

Macht Ihnen eine solche Nachricht keine Lust, einen Pay-TV Kanal zu abonnieren, um solche Skandale „hautnah“ „mitzuerleben?“ Nein? Dann verweigern Sie sich der Mithilfe bei der Steigerung des Wachstums! Schämen Sie sich!

Klicken wir diesen Artikel an, so kommt folgendes:

Fussball2

Naaa, haben Sie etwa noch kein IPhone? Warum denn nicht? Schließlich gibt es eine kostenlose Fußball-App dazu!

Und noch was. Spielen Sie gerne Wettspiele?

Fussball3

Naa, wäre das nicht reizvoll? Allerdings: dazu muss man sich natürlich auskennen in den aktuellen Schwächen und Stärken der jeweiligen Mannschaften. Wie wärs mit dem Abonnnement eines entsprechenden Pay-TV-Kanals? Oder einem IPhone mit entsprechender kostenloser (!!) Fussball-App?

Wie auch immer.

Was ich zeigen wollte ist, dass die kriegshetzerischen konzerngesteuerten Mainstream-Massenmedien auch in ihren Online-Ausgaben das Vertrauen und den Zuspruch ihrer Leser immer weniger brauchen, denn zahlende Kunden sind nicht die Leser.

Die wirklich zahlenden Kunden kennen Sie unter Umständen noch nicht einmal, oder Sie merken nicht, wer es sein könnte. Wahrscheinlich wissen auch diese erbärmlichen charakterlosen Schreiberlinge, die die kriegshetzerischen Artikel schreiben und notorisch und unbeirrbar immer wieder die gleichen Lügen wiederholen, selbst nicht, wer sie in Wirklichkeit bezahlt.

Das ist die Realität im Zeitalter des Outsourcing.

Was können Sie, liebe Leserinnen und Leser da tun? Fordere ich Sie etwa auf, diese Online-Mainstreammedien zu boykottieren?

Was die Printmedien angeht, so bin ich in der Tat der Meinung, sie im Kiosk liegen zu lassen.

Was die Online-Medien angeht, so habe ich einen Vorschlag. Gehen Sie ruhig auf diese Webseiten und stänkern Sie in den Kommentaren. Bei SPIEGEL ONLINE ist es teilwese schon so, dass 80 % der Leserkommentare das „Leitmedium“ offen kritisieren (meist sehr gut begründet) oder sogar verspotten.

Glauben Sie mir, das kann großen Spaß machen.

Mit Zensur in den Leserkommentaren sind die Leitmedien etwas vorsichtig geworden, seit es sich herumgesprochen hat, dass es so etwas gibt. Da will man natürlich beweisen, dass es so etwas doch nicht gibt.

Aber kein Problem. Ich ermuntere Sie: gehen Sie auf die Webseiten der „Leitmedien“ und stänkern Sie! Das macht Spaß! Geben Sie Ihrem Unbehagen und (sofern vorhanden) Ihrer Wut Ausdruck!

Und wenn Ihr Kommentar unterdückt wird?

Dann machen Sie sich den Spaß, genau den unterdrückten Kommentar auf Ihrem eigenen Blog oder einem kritischen Blog, dem Sie vertrauen, unter der Überschrift „Ein Kommentar, der in SPON nicht erscheinen durfte“ zu veröffentlichen. Das macht auch Spaß, glauben Sie mir!

 

 

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