Schlechter surrealistischer Film?

Meine augenblickliche Befindlichkeit.

Vieles was dieses Jahr politisch so ablief, mutet mir an wie aus einem schlechten surrealistischen, absurden Film.

Eine Adelsdame von Hohem Stand aus einer Sippe, die traditionell gruppenbezogenen Menschenhass und Massen-Verachtung praktizierte, tritt in jeder Hinsicht das ehrenvolle Erbe ihrer Vorväter an, wenn auch im Detail mit veränderten Vorzeichen, schafft es trotz aller Eskapaden immer noch, als „linke Ikone“ zu erscheinen, mit mehr als tatkräftiger Hilfe der transatlantischen Verdummungsapparate. Und Menschen, die sich für „links“ halten, fallen auch noch darauf rein. Klar, „links“ zu sein ist nicht unbedingt eine Frage von Intelligenz, Dumpfbacken und Blödiane gibt es nicht nur bei Pegida. Und dass Euer Hochwohlgeboren de facto von gruppenbezogener Menschenverfolgung lebt, scheint nur Intelligenteren aufzufallen.

Agent Provocateurs mit Nationalfahnen eines regelmässig gruppenbezogenen Menschenhass in Form von Massakern praktizierenden rassistischen Apartheidstaates machen auf „links“ und attackieren Friedensdemonstranten. Sogar mit US-Flaggen gehen sie noch als „antifaschistisch“ durch, und sogar dann, wenn sie auf Demonstranten gegen die Politik der Oligarchie losprügeln. Wer immer nicht wie sie gegen die selbe Kategorie Untermenschen vom Leder zieht und Massenmorde an diesen gutheißt, wird von ihnen des Faschismus bezichtigt.

Ein Ex-Linker mit deutlicher Affinität zum Schulterschluß nach rechts (er meint allen Ernstes, der „Nationalstaat“ sei ein Bollwerk gegen den Neoliberalismus, eine ausgesprochen alberne Fantasie) fordert „Abzug aller Besatzungstruppen“ und „Austritt aus der Nato“. Wo er recht hat, hat er recht. Aber darf ich das noch offen sagen, ohne als „neu-rechts“ diffamiert zu werden?

„Sorgen“ und „Ängste“ verführen Dummbeutel dazu, gegen Menschen in Not auf die Straße zu gehen und rechtfertigen das mit der Furcht vor einem massenmordenden Monstrum, das von dem gleichen System erschaffen wurde, für dessen „Verteidigung“ sie auf die Straße gehen. „Jüdisch-christliches Abendland“ und die Abwehr gegen den „Islamismus“. Ist diesen ungebildeten Dösköpfen nicht klar, dass es eben genau dieses „jüdisch-christliche Abendland“ bzw. seine herrschende Oligarchie war, die den politischen Islamismus überhaupt geschaffen hat, um die Völker des Orients und Südasiens in ewiger Knechtschaft zu halten? Nein, seufz, natürlich ist ihnen das nicht klar, sonst wären es ja keine Blödiane. Aber: selig sind die geistig armen, denn das Himmelreich ist ihrer, so heißt es doch. „Jüdisch-christliches Abendland“? Ach, auf einmal? Vor 70 Jahren noch gehörte alles „jüdische“ noch in den Sack des „Semitisch-Orientalen“. Nun, die Definitionen für Herrenmenschen und Untermenschen haben sich offenbar geändert. Und das „Abendland“ wird nunmehr nicht mehr von den Freimaurern, sondern vom Islam bedroht.

Habe ich was eingenommen, was ich besser nicht hätte einnehmen sollen? So was psychoaktives, das die Wahrnehmung verformt? Oder wie?

Nö.

Der Horrortrip scheint Realtät zu sein.

Wo werden solche Horrortrips nur ausgeheckt und ausgekocht?

Nur mal so zwischendurch.

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