Transatlantifa

(Ich hatte den folgenden Artikel mal begonnen vor einiger Zeit. Bevor er inaktuell wird, veröffentliche ich ihn hiermit, selbst wenn ich noch nicht so recht mit ihm zufrieden bin: ich müsste aus den zitierten Textpassagen von Susan Bonath und KenFM sicher einiges kürzen, damit der Artikel insgesamt lesbarer wird; also bei den Zitaten einfach ein bißchen quer lesen…)

Mit dem Wort „Transatlantifa“ wird ein Phänomen in der „linken Szene“ in Deutschland bezeichnet, das auch unter dem Namen „Antideutsche“ bekannt ist. Mit dieser (mir sträubt sich die Hand, das so zu benennen) „linken Strömung“ ist auch der Name einer Person verbunden, die unterdessen vorwiegend als „Hochwohlgeboren“ bezeichnet wird, und die von den Medien, speziell der Springer-Presse, seit Jahren systematisch als „linke Ikone“ gehypt wird.

Wie bitte? Die Springer-Presse hypt eine „linke Ikone“?

Ich will gar nicht um den „heißen Brei“ herumreden.

Regelmässige Leser meines Blogs werden wissen, dass ich diese Person und ihre Klientel als ein Counter-Insurgency-Projekt imperialististischer („transatlantischer“) Apparate betrachte.
Das ist eine Einschätzung von mir, die auf über 40 Jahren politischer Erfahrung und insbesondere auch auf persönlichen Erfahrungen mit einer gewissen Person beruht.

Ich verweise hierzu auf einen Artikel von mir letztes Jahr:

Die sehr reale und faktische Querfront von Jutta von Ditfurth bis zu den Schlächtern von Odessa

https://nemetico.wordpress.com/2014/07/02/die-sehr-reale-und-faktische-querfront-von-jutta-von-ditfurth-bis-zu-den-schlachtern-von-odessa/

Meine Vorbemerkung zum von mir geteilten Post der jw-Journalistin Susan Bonath in Facebook

Falls irgendjemand unter meinen Lesern hier auch nur die geringsten Illusionen in eine Person namens Jutta von Ditfurth hat, sollte sich den folgenden Text (unten) durchlesen.
Ich habe seit über 20 Jahren nicht die geringsten Illusionen in dieser Figur, da ich mit ihren Hetzkampagnen und Hexenjagden (fast immer gegen Linke oder Leute im „alternativen Milieu“), durch die sie aus meiner Sicht den Verkauf ihrer Bücher fördern wollte und will, durchaus auch meine eigenen Erfahrungen gemacht habe.
Nach meiner Einschätzung verdankt diese Person (die unterdessen von vielen aufgeklärten Menschen durchaus treffend als „Hochwohlgeboren“ bezeichnet wird) ihre Rolle als „linke Ikone“ ausschließlich einer kontinuierlichen Medienkampagne von „Neue Revue“ bis BILD. Nach meiner Meinung ist sie (freiwillig oder unfreiwillig, das sei dahin gestellt) Bestandtteil eines „trojanischen Pferdes“, mit dem linke Systemopposition in Deutschland zersetzt und diffamiert werden soll.
Als eigentliche Akteure im Hintergrund vermute ich MINDESTENS sogenannte „Public Affairs Institute“, deren Dienstleistungen darin bestehen, für irgendeinen Zweck „die öffentliche Meinung günstig zu disponieren“.

Mir drängen sich außerdem immer wieder Assoziationen zum COINTELPRO-Programm des FBI/USA in den 70er Jahren auf, wo unter anderem „linke“ Scheinorganisationen gegründet wurden, um oppositionelle Bewegungen (Schwarze, Anti-Vietnamkrieg, sozialistische Organisationen usw.) zu zerschlagen.

Letztes Jahr hat diese Person nach meiner Meinung sich endgültig dadurch offenbart, indem sie sich als Leitfigur einer breiten Medienkampagne gegen die aufkeimende Anti-Kriegsbewegung zur Verfügung gestellt hat, indem bekannte Personen (z.B. Ken Jebsen) dieser vergleichsweise unerfahrenen Bewegung ohne jegliche stichhaltige Begründung als „Antisemiten“ und „Neu-Rechte“ diffamierte, begleitet von einer auf ihr „Wording“ abgestimmte Medienkampagne, die meines Erachtens bemerkenswert orchestriert ablief.
So kenne ich dieses Adelsfäulein auch, missliebige Personen sind in ihren Tiraden „Nazis“, Antisemiten“, „brauner Sumpf“, drunter macht sie es nicht.
Was aber wie Gestammel einer hoffnungslosen Psychopathin erscheint, hat nach meiner Einschätzung politisch System.

Ich habe diese Person immer für eine politische Falschmünzerin gehalten, die unter falscher („linksradikaler“) Flagge ganz andere Interessen durchsetzen will.
Ich warne ausdrücklich vor dieser Person und vor allem davor, sie in irgendeiner Weise für repräsentativ für linke Systemopposition in Deutschland zu halten oder als dazu zugehörig zu betrachten.
Nach meiner Meinung ist das glatte Gegenteil richtig.

Es folgt nun das vollständige

Posting von Susan Bonath in Facebook.com

„Was ich selber denk und tu´, traue ich auch andern zu.“

Jutta Ditfurth und ihre Diffamierungskampagnen. Eine Reaktion auf ihre jüngsten Anwürfe gegen mich.

23. Mai 2015 – Nachtrag vom 24. Mai 2015

Eigentlich hatte ich nicht vor, auf die Dauerhetze und kontinuierlich betriebene Rufschädigung durch Jutta von Ditfurth gegen mich und andere, ihr unliebsame Personen einzugehen. Ich finde aber, es müssen endlich ihre Strategien aufgedeckt werden, die denen inzwischen bekannt gewordener geheimdienstlicher Kampagnen, auch der Stasi im übrigen, zur Zerschlagung vermeintlich „staatsfeindlicher“ Bewegungen oder Gruppierungen verblüffend ähneln.

Vorab: Jutta von Ditfurth wirkt bei den Rufmordkampagnen als Nach-Außen-Trägerin. Dies ist ihr einfach möglich, da sie einen gewissen Bekanntheitsgrad mindestens unter Linken und gleichsam Zugang zu etlichen, darunter auch rechtslastigen Mainstreammedien hat. Als „Rechercheure“ arbeiten diverse PR-Strategen, offiziell Watch-Gruppen (bspw. gegen „Friedensdemos“, Ken Jebsen, Inge Hannemann…).

Die Strategien ähneln sich bei den jeweiligen Kampagnen, die Protagonisten überschneiden sich personell. So war Jutta von Ditfurth im März mit einem gewissen Sebastian Bertram und einer Christiane Agu auf „Wahnwichtelwatchtournee“, heißt, diese Personen managten einen diskreditierenden, pauschalisierenden Vortrag über die „neurechte Friedensbewegung“ gemeinsam mit Ditfurth. Bertram, der daneben weitere PR-Arbeit für Onlineportale betreibt, ist Betreiber des Antihartz-Forums „gegen-hartz“. Das Portal wirft laut Insidern und mir vorliegenden Dokumenten hin und wieder Leute aus dem Forum, die sich für Widersprüche, Klagen und/oder Widerstand aussprechen. Dies schade anderen Betroffenen, da sich die Bearbeitungszeiten in Jobcentern so verlängerten, werde dies unter anderem begründet. Agu beteiligte sich an der Kampagne gegen die frühere Jobcentermitarbeiterin Inge Hannemann, die Hartz IV kritisiert. Agu fiel als Hetzerin bei Hannemann-Watch sowie gegen den Friedenswinter und die Mahnwachen auf. Zudem wirken augenscheinlich beide als Spalter in der Linkspartei: Sie unterzeichneten den Aufruf gegen vier Parteimitglieder nach der sogenannten „Kloaffäre“, wobei den Mitgliedern „antisemitische Einstellungen“ vorgeworfen wurden, obwohl diese ja zuvor linke Juden hatten zum Israelkonflikt zu Wort kommen lassen wollen. Der Aufruf wurde, wie einige Wahnwichtelhetztouren Ditfurths, vom rechten Parteiflügel „fds“ initiiert. Er enthielt zwar keine offene Rauswurfforderung gegen die „kritisierten“ Mitglieder, aber er tendierte in die Richtung. Bertram gehört nach eigenen Angaben dem fds an.

Nun komme ich zu Ditfurths Anwürfen gegen mich. Ich werde einige Zitate herausgreifen und widerlegen.

Zitat: „Roland Rieger, ein linker Leser der jungen Welt, ärgerte sich, dass Susan Bonath, eine Autorin der jungen Welt, sich seit mehr als einem Jahr in einer antisemitisch durchwirkten Szene herumtreibt (Wahnwichtel, Friedenswinter-Querfront, Ken-Jebsen-Milieu usw) und dass sie diese Szene publizistisch befördert.“

Es geht um einen Leserbrief, den Rieger an unsere Redaktion schrieb. In diesem warf er mir meine Nähe zu den Friedensmahnwachen vor, deren Teilnehmer „denken, sie wären links und im gleichen Satz den Holocaust leugnen“. Dies ist bereits eine Lüge, da niemand den Holocaust dort geleugnet hatte, zumindest auf allen Mahnwachen, auf denen ich war oder die ich verfolgt hatte.

Er warf mir weiterhin vor, „Teile des Kryptofaschismus zu übernehmen. Kryptofaschistisch nennen diese Kreise Leute, die ihrer Meinung nach faschistischen Ansichten anhingen, dies aber nicht offen zugäben, also genau andersherum agierten, um den Eindruck zu erwecken, links zu sein. Dieser Vorwurf ist ein typisch denunzierender Vorwurf. Weder die Behauptenden können dies nachweisen, noch der Angegriffene kann nachweisen, dass es nicht so ist.

Außerdem ging es um einen Kommentar von mir gegenüber Andreas Grünwald, der als Friedenswinterprotagonist seit Monaten im Kreuzfeuer dieser Personen steht. Rieger beschimpfte ihn als Kommentator auf dessen eigener Seite als „Wahnwichtel“, „Kryptofaschist“ u. ä. Ich schrieb Andreas, dass er doch besser solche Kommentatoren blockieren sollte, da Rieger und andere seit Monaten gegen ihn und andere hetzten. Daraufhin beschimpfte er mich wieder, wollte mich bspw. „auf die Autobahn spazieren“ schicken.

Die Mail Riegers, in der er mich weiter beleidigte und beschimpfte, ging an meine Redaktion. Ein Kollege reagierte mit dem Spruch „Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.“ Das Ziel, mich rauszukicken, hatte Rieger also nicht erreicht. Da es eine Mail an die offizielle E-Mail-Adresse meiner Redaktion war, wohin Leserbriefe geschickt werden, veröffentlichte ich deren Inhalt mit dem Namen des Absenders.

1.Ob Rieger ein „linker Leser“ unserer Zeitung ist, steht nicht fest und ich wage es zu bezweifeln.
2.Dass die „Szene“ „antisemitisch durchwirkt“ sei, ist eine Unterstellung, die bisher nicht belegt werden konnte.

Die Anwürfe stammen von Mährholz´ Kritik an der FED, die er bei den ersten Mahnwachen anbrachte. Von den „Kritikern“ wurde unterstellt, dass er damit eine „jüdische Weltverschwörung“ propagiert habe. Die Konstruktion dieses „Zusammenhangs“, den einst die Nazis gebrauchten, stammt aber ausschließlich von den „Kritikern“ und wurde NIE erwähnt und nie gemeint. Dieser konstruierte Vorwurf wird verbunden mit Jebsen, der 2011 von Broder anhand einer Mail an einen „Zuhörer“ seiner Sendung mit ebenso konstruierten Interpretationen einer aus dem Zusammenhang gerissenen Textzeile als Antisemit verleumdet wurde. Ein Beitrag Jebsens, in dem er Zionisten in Israel vorwarf, rassistische Politik zu betreiben, wird als Anknüpfungspunkt für seinen angeblichen Antisemitismus hergeleitet. Dass die israelische Politik eine rassistische Komponente hat, geht indes allein daraus hervor, dass dort Araber als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Ergo wird Jebsen als „Antisemit“ dargestellt und jeder, der Kontakt mit ihm hat, sei dann auch Antisemit. Wer Kontakt zu „verdächtigen“ Personen habe, sei also selbst Antisemit, ein „Kryptofaschist“ und betreibe „Querfront“. Mit dieser Kontaktschuld arbeiteten schon die Nazis, aufgrund dieses Vorwurf sperrten sie Menschen ein, töteten und quälten sie Menschen. Die Methode, aufgrund von Kontaktschuld jemanden mit dem Ziel der Existenzvernichtung (Arbeitsplatzverlust) zu verleumden und dessen Ruf zu schädigen, ist demnach eine faschistische Methode.

Zitat: „Alles begann vor mehr als einem Jahr mit ihrer geradezu fanatischen Verteidigung des antisemitischen Internet-TV-Gurus Ken Jebsen (alias Ken Fm). Bonath gehört zu seinen glühendsten Anhänger*innen. Sie hat sich niemals inhaltlicher Kritik gestellt.“

„Fanatisch verteidigt“ habe ich zu keiner Zeit irgendjemanden. Dies leitet Frau von Ditfurth offenbar von ihrem eigenen Charakter ab. Schließlich verfolgt SIE fanatisch ihr unliebsame Menschen. „Glühend“ ist offensichtlich eines ihrer Lieblingswörter. Zwei Fotos von mir und Ken machen mich in ihren Augen also zur „glühenden Anhängerin“, diese Herleitung ist ziemlich abstrus. Richtig ist, dass ich Ken nicht für einen Antisemiten halte, sondern bei ihm eine humanistische Grundeinstellung erkenne und darauf immer wieder hingewiesen habe. Richtig ist, dass ich Ken als zuverlässigen, hilfsbereiten Menschen kennengelernt habe und dass ich ihn aus humanistischen Gründen schützen würde, sollte es ihm einmal richtig an den Kragen gehen. Richtig ist, dass ich der Meinung bin, dass er viele gute Interviews macht. Richtig ist, dass ich ihn für linker halte als Frau von Ditfurth. Richtig ist, dass er meiner Einschätzung nach mehr tut für eine Kehrtwende zu einer humanistischen Gesellschaft, für Frieden und gegen kapitalistische Ausbeutung, als Frau von Ditfurth. Richtig ist, dass Ken mir noch nie so dreist blöde gekommen ist, wie diese adlige Person.

Inhaltlich habe ich hingegen schon mehrfach begründet, warum ich es für besser halte, mit Menschen zu reden, sie von humanistischen, linken, antikapitalistischen Idealen (nicht solche Pseudoideale wie die einer Frau von D.) zu überzeugen, als auf Menschen zu treten mit dem Ziel, sie existenziell zu vernichten. Dies kann man auf meiner Seite hie und da nachlesen, wenn man sucht. Richtig ist auch, dass ich Hochwohlgeboren vor etwa einem Jahr ein Gespräch mit mir anbot und sie dies ignorierte. Statt dessen verlangt sie seit April 2014 eine „Debatte innerhalb meiner Zeitung“ über meine angeblich „antisemitische und kryptofaschistische“ Position. Sie geht nicht auf mich, sondern, wie ihre Kumpanen, auf meine Redaktion zu, um hinter meinem Rücken über mich zu reden.

Zitat: „Bonaths und ihrer Anhänger*innen Verhalten wäre ja nur der übliche rechte Dreck, würde es sich nicht um eine Autorin der jungen Welt handeln und würden ihre Unterstützer*innen nicht vorgeben „Linke“ zu sein. Bonath wurde leider oft von einzelnen Angehörigen der junge Welt verteidigt.“

Mein Verhalten, so behauptet die adlige „Publizistin“, sei also noch einen Zahn schärfer als „der übliche rechte Dreck“. Diese Behauptung ist natürlich mit nichts „untermauert“, außer mit ihrer fragwürdigen Kontaktschuldthese – Nazigebaren also. Offensichtlich verfolgt Frau von D. damit das Ziel, meinen Ruf in linken Kreisen zu zerstören, mich also unmöglich zu machen, und zwar durch das ständige Wiederholen ihrer nicht belegten Anwürfe. Dies wird weitergesponnen und zur Grundlage weiterer Anwürfe. Dies wird verbreitet in „linken“ Foren. Lügen werden zwar durch ständiges Wiederholen nicht wahrer, aber sie pflanzen sich als „Wahrheit“ in die Köpfe. Wenn man nach meinem Namen googlet, findet man genügend davon, so dass das Ziel, meinen Ruf und damit meinen Handlungsspielraum komplett zu zerstören, eindeutig ist.

Zitat: „Der Brief Riegers an die Redaktion tauchte, samt seiner privaten Daten, dann auch noch in Facebook-Kommentaren von Bonath auf, wo sie über ihn herzog. Datenschutz?“

Der „Brief“ Riegers war eine Mail an die offizielle Redaktionsadresse. Es war demnach ein Leserbrief. Dass ich „private Daten“ veröffentlicht habe, ist schlicht eine Lüge. Ich ließ lediglich den Namen stehen, wie bei Leserbriefen üblich, die Mail-Adresse hatte ich entfernt. Und zwar tat ich das aus einem ganz bestimmten Grund: Ich will die Betreiber und Mitinitiatoren dieser Hetzkampagne offenlegen und die Denunzianten enttarnen. Mit dem Datenschutz gegen meine Person sieht es da schon ganz anders aus. So werden fleißig private Fotos von mir geklaut, mein Wohnort wurde bereits veröffentlicht, meine Arbeitsstelle ist sowieso bekannt.

Zitat: „Dass Esoteriker*innen Kritik für ein Verbrechen halten, wissen wir (ist auch verständlich, dann fiele manch wirres Gebäude auseinander und die Interessen dahinter stünden bloß und nackt). Auch dass politisch bewusstlose Menschen in Deutschland Kritik als böse und destruktiv schmähen, ist uns bekannt.“

Aha, sie meint also, ich sei eine „Esoterikern“. Und sie weiß dann auch natürlich gleich genau, wie Esoterikerinnen sind, was sie denken usw.. Klar. Das ist wirklich billig. Weder hatte ich je persönlichen Kontakt mit Hochwohlgeboren, noch kennt sie meine Gedanken. „Kritik als böse und destruktiv schmähen“ – ich lach mich tot. Beim Arbeitgeber denunzieren und verblümt den Rauswurf fordern, um die Existenz zu zerstören, ist also „Kritik“ in den Augen der Adligen. Konstruierte Zusammenhänge verlogen als Tatsache darstellen, ohne, dass sich der Denunzierte dazu äußern können soll, ist also „Kritik“ für diese Person. Und wenn ich dann diese ja nur „bloße“ Kritik mal öffentlich mache, und zwar im Wortlaut – was ja eigentlich gut sein sollte in deren Augen, um die „Debatte anzuregen“ – dann bricht Hochwohlgeboren weinerlich und entzürnt zusammen. Das lasse ich jetzt mal so stehen.

Zitat: „Schliesslich hat Goebbels 1936 sogar die Kunst-Kritik verboten und durch die affirmative „Anschauung“ ersetzt.“

Erstens (Anmerkung) schreibt man „schließlich“ auch nach der Rechtschreibreform noch mit „ß“, Frau von Ditfurth. Aber zum Thema: Sie vergleicht mich tatsächlich mit Goebbels! Wenn das mal keine Relativierung des Holocaustes ist. Zumindest, Frau von Ditfurth, falle ich nicht so wie Sie über Menschen her, die mutmaßlich anders denken als ich, zumindest spiele ich mich nicht wie Sie als Inquisitor auf und zettele nicht wie Sie eine Hexenverfolgung nach der anderen an – mit unbelegten, unbelegbaren, zusammenkonstruierten und schlicht erstunkenen und erlogenen Anwürfen.

Zitat: „Und dann der Untertanengeist: wer sich nicht gegen oben auflehnen will, wer feige kneift, sucht sich Menschengruppen, die er entwerten kann.“

Wann und wo bitte habe ich „Menschengruppen entwertet“? Ich vermute, Sie, Frau von Ditfurth, verwechseln mich da mit sich selbst. Denn Sie und ihre Spitzel-, Denunzianten- und Verleumdungscrew – von wem auch immer die bezahlt wird und vom wem auch immer Sie bezahlt werden – entwerten hier einzig ständig Einzelpersonen und Gruppen, zum Beispiel als „Wahnwichtel“, „Esoterikerinnen“, „Antisemiten“, „Neurechte“, „Kryptofaschisten“ oder schlicht „dumm“. Kann ich übrigens alles belegen dank meiner inzwischen umfangreichen Sammlung von Screenshots. Und Sie, Frau von Ditfurth, konstruieren hier frei von der Leber weg Zusammenhänge bestimmter Menschen oder Menschengruppen zu Goebbels oder gar, wie kürzlich, zum Strasser-Flügel der NSDAP.

Zitat: „Die junge Welt muss sich endlich mit diesem nun seit mehr als einem Jahr anhaltenden Zustand befassen, die Diskussion offen führen und nicht nur intern und sich z.B. vor Autor*innen und Leser*innen stellen, die aus ihrem Haus heraus diffamiert und geschmäht werden.“

Das ist nichts als die Forderung an meine Zeitung, mich rauszuwerfen. Und Frau von D. verbreitet zugleich die Lüge, ich „schmähe und diffamiere“ andere Autoren und Leser. Das ist nun leicht erkennbar wieder so ein Fall von „Was ich selber denk und tu, trau ich anderen zu.“ Frau von Ditfurth: Ich habe, offenbar im Gegensatz zu Ihnen, ein gutes Verhältnis zu meinen Kollegen. Und ich arbeite gerne für diese Zeitung. Und meine Kollegen können mit mir über alles reden und mir jederzeit sagen, wenn sie ein Problem haben. Meine Kollegen sind, anders als Sie, freundlich und loyal. Sie bewachen und unterdrücken mich nicht in meiner privaten Meinung, die anders als Sie fälschlicherweise unterstellen, sehr wohl mit meinen Artikeln im Einklang steht. Sie verwechseln vermutlich eine Zeitung mit einer Meinungsdiktatur. Sie, Frau von Ditfurth, würde ich nicht als Kollegin bezeichnen. Und wie gesagt: Dass Herr Rieger ein Leser ist, davon gehe ich nicht aus. Und selbst wenn: „Der schlimmste Feind im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.“ Nicht wahr, Frau von Ditfurth?

23. Mai 2015 – Nachtrag.

Vielleicht hat sich Jutta von Ditfurth einfach nur unbemerkt vom Imperium instrumentalisieren lassen. Vielleicht hat sie vergessen, wie das Naziregime seinerzeit auf Denunziationen baute, Denunzianten belohnte und Denunzierte vernichtete. Vielleicht ist es Frau von Ditfurth nicht bewusst, dass Faschismus die brutalste, diktatorischste Herrschaftsform der herrschenden Klasse im Kapitalismus über die proletarische Klasse ist – zum Schutz des Kapitals, zur Durchsetzung kapitalistischer und imperialistischer Interessen. Vielleicht ist es ihr unklar, dass Faschismus das Produkt der herrschenden Klasse ist, der es möglich wurde, ein Großteil der Mittelschicht und einen Teil der Arbeiterklasse zu indoktrinieren und für sich zu instrumentalisieren, und nicht etwa ein Produkt „völkischer Zusammenrottung“.

Dies würde mich aber verwundern, habe doch selbst ich mit meiner zehnklassigen Schulbildung, trotz fehlendem Abitur und Studium begriffen, dass Linke sich deshalb gegen die Herrschaftsform Kapitalismus, also gegen die Aneignung von Ressourcen und Produktionsmitteln durch die herrschende Klasse, wehren müssen. Denn Kapitalismus und Imperialismus tragen den Faschismus in sich wie den Krieg.

Die Transatlantiker, diese Neocons, die sich fälschlicher Weise als Linke verkaufen, verraten den wirklichen Antifaschismus, verraten die Linken. Und solche Denunzianten machen die Menschen glauben, ihre Methoden seien linke Methoden, seien antifaschistische Methoden. Dies ist eine der größten Lügen innerhalb der Linken.

Wenn wir als Linke irgendetwas an diesen Zuständen ändern wollen, wenn wir eine neue faschistische Diktatur verhindern wollen, ist es unsere vornehmlichste Aufgabe, das Proletariat – also alle Erwerbslosen und Lohnabhängigen – sowie möglichst große Teile der Mittelschicht zu erreichen. Dann ist es unsere größte und schwerste Aufgabe innerhalb der kapitalistischen Widersprüche, für Solidarität innerhalb der unterdrückten Klasse zu sorgen. Und deshalb kann es nur die Aufgabe Linker sein, mit allen zu reden und Bewegungen, die sich gegen die kapitalistischen Zustände auflehnen, mit unserer Erfahrung zu unterstützen. Und genau das verhindern Jutta von Ditfurth und ihre „Crew“.

Das Imperium schläft eben nicht.

Unterdessen ist die Journalistin bereits Opfer anonymer Drohungen geworden, in denen sie als „Nazihure“ beschimpft wird, kam mir aktuell gerade zu Ohren. Genaueres weiß ich noch nicht, zumal ich Susan Bonath persönlich auch nicht kenne, aber ich nehme an, dass über die Angelegenheit noch mehr zu erfahren sein wird.

Ein anderes Posting, das ich in facebook geteilt habe, ist von KenFM, jenem Journalisten, der sich vor einiger Zeit von dem mainstream-Propapagandapparat getrennt und, hochbrisante Interviews veröffentlicht und speziell von der „Transatlantifa“, ohne jeglichen Beweis, versteht sich, als „Antisemit“ diffamiert wird.

Meine Vorbemerkung in FB zum geteilten Posting von KenFM in Facebook.com

Ich stimme nicht mit jedem Satz dieses Textes von Ken Jebsen überein, aber mit der generellen Linie durchaus.
Hervorheben möchte ich meine (teilweise abweichenden) Positionen:
– Ich halte die TRANSATLANTIFA („Antideutsche“) explizit für ein Counter-Insurgency Projekt, das als auf lange Sicht angelegte verdeckte Operation unter falscher Flagge angelegt ist. Es handelt sich dabei in KEINER WEISE um eine „linke Strömung“, es sei denn man wollte die oberflächliche „linke“ Maskerade für bare Münze nehmen
– ich spreche ausdrücklich NICHT davon, wie es Ken Jebsen (in durchaus guter Absicht) macht, das „wir“ überall Bomben werfen, Terroristen unterstützen, Rüstung exportieren usw. Das sind nicht „wir“. Das ist der Welt-Klassenfeind und Transatlantifa ist sein Instrument. Diese Unterscheidung ist wichtig. Unserer sind viele, ihrer sind wenige.
– Ich sehe auch den Zusammenhang, dass Transatlantifa einerseits die außerparlamentarische Linke von „links“ paralysieren und desorientieren soll, während gleichzeitig „transatlantische“ Seilschaften die Partei DIE LINKE systematisch unterwandern (die Grünen sind längst „transatlantisch“ eingekauft und bis ins Knochenmark korrumpiert). Politisches Ziel der Drahtzieher wird es wohl sein, künftige Kriege durch „linke“ Regierungen führen zu lassen.
– Ob Jutta Ditfurth („Euer Hochwohlgeboren“) auf eine Couch gehört, tangiert mich wenig. Ich bin davon überzeugt, dass diese Person seit mehr als 20 Jahren schon benutzt wird, um eine linke, klassenkämpferische und emanzipatorische Bewegung von unten durch systematische Diffamierung zu zersetzen. Ich sehe sie als geschworene Feindin einer lebenswerten Zukunft für die Menschheit, und ob ihr selbst das auch bewusst ist oder nicht, ist nach meiner Meinung schlichtweg UNWICHTIG.

 

 

FB-Posting von Ken Jebsen: Verlängerte Pubertät!

Als Anfang 2014 die Montagsmahnwachen als spontane Friedensbewegung in Berlin entstanden, war die Furcht der Demonstranten vor einem Krieg in Europa der Auslöser. Genauer, dass die Krise um die Krim sich wie ein Flächenbrand ausbreiten könne, der wiederum schnell die Kraft hätte, einen militärischen Konflikt mit Russland zu provozieren. Einer Atommacht.

Dann wäre er da, der klassische Krieg inmitten Europas, bei dem dann wieder im ganz großen Stil gestorben würde. Vor allem Zivilisten würde es treffen, so die Mahnwachen-Redner damals einhellig.

Und dann? Dann erhoben sich wie aus dem Nichts vor allem die selbsternannten Anführer einer schon im Wachkoma liegenden alten Friedensbewegung, um auf die zarte Pflanze der jungen, zum Teil naiven, aber immerhin wirklich am Frieden interessierten Mahnwachen-Organisatoren einzuschlagen. Mir voller Wucht und erstaunlicher Ausdauer.

Von Anfang an ging es den Gegnern dieser spontanen Friedensbewegung um die Zerstörung von Einzelpersonen. Anders als jetzt bei PEGIDA waren der Presse, vor allem der Linken Presse, Inhalte völlig egal. Sie ahmte den klassischen politischen Gegner von Rechts nach, indem sie die Sätze der Montagsredner aus dem Zusammenhang riss, verdrehte und in Vorurteile verbaute, die den eigenen Lesern schlüssig erscheinen sollten. .Kritischer Wohlfühljournalismus. Bestätigungslektüre.

So wurde jeder Mahnwachenteilnehmer, der den Kapitalismus als wesentlichen Teil des globalen und als Wirtschaft getarnten Terrors benannte, zum Querfrontler. 99% der Teilnehmer hatten von diesem Begriff noch nie etwas gehört. Sie hatten einfach nur Angst. Angst vor dem, was sie an der Grenze Russland/Ukraine kommen zu sehen glaubten. Die Menschen konnten sich damals keiner erfahrenen Friedensbewegung anschließen, denn diese war schon seit Jahren abgetaucht, in Auflösung begriffen, überaltert oder scheintot.

Die meisten Wortführer der Allianz gegen die Mahnwachen hatten eines gemeinsam. Sie schrieben ihre Beurteilungen am liebsten aus der Distanz. Diese Leute hatten es nicht nötig, sich dem direkten Kontakt mit der Straße auszusetzen. Das Recht eine oppositioneller Meinung zu vertreten, hatte gefälligst vom Schreibtisch aus zu geschehen. Eine Schreibtischtat. Ausgeführt von Schreibtischtätern.

Die Straße, so das hier gängige Vorurteil, hatte nicht den Hauch einer Ahnung. KenFM als Beobachter und später auch immer wieder Teil der Mahnwachen-Bewegung war vor allem über die Bereitschaft seitens der Demo-Gegner, vorsätzlich Tiefschläge zu platzieren, sehr verwundert, um nicht zu sagen – angewidert.

Der Kampf gegen die Friedensaktivisten war alles andere als friedlich. Selbst wenn alle Mahnwachen-Teilnehmer vollkommen unterbelichtet gewesen wären, hätte man sich selber die Frage stellen müssen, warum es einem als „linke Presse“ in all den Jahren nicht gelungen sei, das vermutete niedrige Bildungsniveau auf ein Level zu heben, das eher den eigenen Erwartungen entsprochen hätte. Hatte man den Kontakt zur Straße verloren? Hatte man ihn je besessen?

Fragen an sich selber, sprich diese Form der Selbstkritik, fand erst sehr sehr viel später statt. Ausgelöst durch die Einzelpersonen, die sich als gestandene Linke die Frage stellten, ob es nicht an der Zeit wäre, die Verhöhnten zumindest mal zu besuchen. Diese Besuche endeten schnell in der Bereitschaft, selber auf einer Montagsmahnwachenbühne zu sprechen. Z.B. um die Inhalte, die in den eigenen Augen fehlten, selber beizusteuern, oder die Gefahren bezüglich der Anschlussfähigkeit nach Rechts zu benennen. Die gab es nämlich. Aber für die meisten Demo-Teilnehmer waren diese Montagsmahnwachen die ersten Demos, die sie überhaupt besucht hatten. Was man diesen Menschen auf gar keinen Fall unterstellen konnte, war die Behauptung, sie würden für die Gesamtsituation auf diesem Globus nur einen Sündenbock suchen, nur um selber so passiv bleiben zu können wie bisher.Gerade das eben nicht. Fast alle, die als Zuhörer oder Redner zu den Mahnwachen kamen und wieder kommen werden, hatten erkannt, dass die Veränderung in der Welt von ihnen selber ausgehen müsste. Das war nicht das Denken von Hitler, das war eher der Geist von Gandhi.

Entscheidend ist die Feststellung, dass die Mahnwachen von Anfang an ins Visier von Menschen geraten waren, die sich in einem permanenten Tarnmodus befinden, und von denen die meisten der Mahnwachenredner, aber auch deren Zuhörer noch nie etwas gehört hatten. Sogenannte Anti-Deutsche.

Antideutsche geben vor, gegen den Faschismus zu kämpfen. Sie verkaufen ihren Fans, dass man gegen jede Form nationaler Identität sein müsste, vor allem, wenn diese sich auf Deutschland bezieht.
Die Antideutschen verfügen in diesem Zusammenhang über eine Waffe, die den Anhängern als logisch erscheint: Den Vorwurf gegenüber dem politischen Gegner, Antisemit zu sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Behauptung absurd ist oder nicht, sie kann jeden treffen. Auch Menschen, die aus einem nachweislich jüdischen Haushalt kommen. Systemkritische Juden wie Evelyn Hecht-Galinski.

Der Vorwurf „Antisemit“ dient dann aber nicht dem Kampf gegen den Imperialismus, sondern wird im Auftrag des Imperialismus geführt. Anti-Deutsche haben ihre Netzwerke vor allem bei den Linken und den Grünen installiert. Ihre Aufgabe ist es, jede Form der Kritik an der NATO und damit der von den USA kontrollierten Politik der Unterdrückung schon im Keim zu ersticken. Wer die NATO als Tool benennt, um imperiale Ziele mit faschistischen Mitteln durchzusetzen, ist für die Anti-Deutschen ganz automatisch ein Antisemit. Also braun.

Pervers! Sie geben vor, gegen den Faschismus zu sein, aber sie werden direkt oder indirekt von dessen Think-Tanks gesponsert.
http://rotefahne.eu/2012/11/die-antideutschen-als-neoliberale-erfuellungsgehilfen-teil-1/

Antideutsche arbeiten nur zur Tarnung bei den Grünen, den Linken oder in offiziellen Friedensorganisationen, oder massiv als Pressevertreter. Ihr Hauptarbeitgeber ist die Atlantik-Brücke. Ein Think-Tank, für den das Modell USA, der Turbokapitalismus, alles ist.
http://de.wikipedia.org/…/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlanti…

Wer das einmal verstanden hat, muss sich nicht mehr die Frage stellen, was Cem Özdemir, Stefan Liebich, Katrin Göring-Eckardt oder Friedrich Merz
gemeinsam haben. Der gemeinsame Nenner ist die Gehirnwaschmaschine – Atlantik-Brücke als Karriere-Booster.
http://www.heise.de/tp/artikel/41/41551/1.html

Da die Grünen schon weitgehend unterwandert wurden, und seit 1999 auch von einer grünen zu einer olivgrünen Partei umgeformt werden konnten, konzentriert sich der Think-Tank aktuell auf die Linke. Genauer: Den rechten Flügel der Linken.

Warum? Weil diese Partei von „Machtergreifung“ träumt und damit schon übermorgen für Deutschland bei NATO-Politik mitmischt. Für diesen Fall müssen die Partei und ihre Anhänger eine Transformation durchlaufen, wie das bei den Grünen vor Jahren erfolgreich gelungen ist. Das Pendant zu Joschka Fischer ist bei den Linken Gregor Gysi. Er stellt sich einerseits in Ramallah vor das Grab Arafats, um dann immer, wenn es darauf ankommt, Kritiker israelischer Menschenrechtsverbrechen nicht nur im Regen stehen zu lassen, sondern zu verraten. Und das immer mit dem Standard-Vorwurf: Achtung Antisemit!
http://www.morgenpost.de/…/Gysi-stoppt-Konferenz-von-Israel…

„Antisemitismus als Herrschaftsinstrument“ lautet der Titel eines Buches von Moshe Zuckermann. Der Mann ist der wohl berühmteste Soziologe Israels. Er lehrt an der Universität in Tel Aviv und war auch schon Gast bei KenFM.
http://kenfm.de/blog/2013/08/10/moshe-zuckermann/

Gregor Gysi ist der am besten getarnte Anti-Deutsche der Republik.
In der Partei weiß er NATO-Versteher wie Stefan Liebich hinter sich. Kann man Liebich böse sein, das auch er bei der Atlantik-Brücke jobbt?
http://www.stefan-liebich.de/…/to…/131.mitgliedschaften.html

Die Antideutschen wissen die Mainstream-Presse auf ihrer Seite. In der Atlantik-Brücke muss man Teil des imperialen Alpha-Journalismus sein, um überhaupt mitspielen zu dürfen.
<a href="http://homment.com/atlantikbruecke„>http://homment.com/atlantikbruecke

Ein paar Namen gefällig?

Jörg Schönenborn, ARD, Chefredakteur WDR-Fernsehen

Matthias Deiß, ARD-Hauptstadtstudio

Bernhard Wabnitz, ARD, Moderator Weltspiegel

Tina Hassel, ARD-Studio Washington seit 01.07.2012

Ingo Zamperoni, ARD, Tagesthemen, Nachtmagazin

Ulrich Wilhelm, Bayrischer Rundfunk, Intendant

Dieter Schröder, Berliner Zeitung, Herausgeber bis 2001, seither Leitartikler,

Olivia Schoeller Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Leiterin Ressort Panorama, zuvor USA Korrespondentin

Kai Diekmann, Bild-Zeitung, Chefredakteur

Nikolaus Blome, Leiter des SPIEGEL-Büros Berlin

Friedbert Meuer, Deutschlandradio, Ressortleiter Redaktion Zeitfunk

Michael Stürmer, Die Welt, Chefkorrespondent, Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, Autor

Josef Joffe, Herausgeber der ZEIT

Mark Brost, Leiter des Hauptstadtbüros der ZEIT

Constanze Stelzenmüller, Die Zeit, Redakteurin, Leitung des Berliner Büros des German-Marshall-Fund seit 2009, Senior Transatlantic Fellow

Klaus Dieter Frankenberger, Frankfurter Allgemeine, Redakteur

Dr Nikolas Busse, FAZ

Dr Michael Innacker, stellvertr. Chefredakteur Handelsblatt

Korinna Klasen-Bouvatier, Jungle World

Anna Marohn, NDR / die ZEIT, Persönliche Referentin von Intendant Lutz Marmor. Sie schrieb schon mal einen irre objektiven Bericht über KenFM:
http://www.zeit.de/2011/49/RBB-Jebsen

Heiner Bremer, ntv, Moderator „Das Duell“, EX-Stern Chefredakteur

Michael Kolz, Phoenix, Stellvertr. Programmgeschäftsführer, Ständige

Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union

Brüssel, Pressesprecher Familienministerium, Wirtschaftswoche,

Tim Arnold, ProSiebenSat1, Senior Vice-President Political Strategy der ProSiebenSat.1-Group

Thomas Ebeling, ProSiebenSat1, Vorstandsvorsitzender

Katja Ridderbusch, schreibt aus Atlanta für Welt, Handelsblatt, Spiegel online, Deutschlandfunk, WDR, The European

Reiner Maria Gohlke, Süddeutsche, Vorsitzender der Geschäftsführung des Süddeutschen Verlags bis 2000

Stefan Kornelius, Süddeutsche Zeitung, Leiter Ressort Außenpolitik
Malte Lehming, Tagesspiegel US-Korrespondent

Christoph von Marschall, Tagesspiegel, Korrespondent Washington,

Kommentator Deutschlandfunk, Deutschlandradio, Cicero, Atlantic Times

Alexander Görlach, The European, Herausgeber

Bodo Hombach, WAZ-Mediengruppe, Geschäftsführer, Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP)

Klaus-Peter Siegloch, ZDF, Korrespondent Washington, seit 2011 Lobbyist als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

Susanne Biedenkopf, ZDF, Europaredaktion

Theo Koll, ZDF, Hauptredaktion Außen-, Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik

Jan Philipp Burgard, ZDF, Hauptstadtstudio, Morgenmagazin

Thomas Bellut, ZDF, Intendant

Udo van Kampen, ZDF, Leiter Studio Brüssel

Claus Kleber, ZDF, Moderator Heute Journal

Jobatei Cherno, ZDF, Morgenmagazin

Wir brechen hier ab und wenden uns nochmal den Antideutschen zu.

Verrückt bei den Antideutschen 2015 ist, dass sie heute am heftigsten auf den Mann einschlagen, ohne die es die Antideutschen gar nicht geben würde. Quasi ihren Gründer: Jürgen Elsässer.

Kein Scherz. Elsässer war seinerzeit aber noch mehr. Er war mehrfach in der Chef-Etage der „jungen Welt“! Elsässer schrieb in seiner Eigenschaft als damaliger Antideutscher für das „Neue Deutschland“. Und „konkret“. Er war der Vorzeige-Linke und wurde für seine Antideutsche Politik von denen verehrt, die heute so leidenschaftlich auf ihn einschlagen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Elsässer

Jürgen Elsässer und Jutta Ditfurth saßen über Jahre im ideologische selben Boot. Dann bogen beide ins Extreme ab. Der eine nach rechts, die andere nach links.

Was wir heute als Kampf Elsässer/Ditfurth erleben , und der gerne über Bande geführt wird, z.B. Menschen, die in ihrer Eigenschaft als Journalisten mit vielen reden – was aber nicht heißt, gemeinsame Sache zu machen – ist nichts anderes als eine Privatfehde Jürgen Elässer gegen Jutta Ditfurth. Er will in die Politik, sie will Bücher verkaufen. Die jeweilige Taktik, sich zum Märtyrer des eigenen Lagers zu stilisieren, ist nichts anderes als der Versuch, sich selber in den Pop-Himmel der Politik zu schießen. Hier geht es schlicht darum, nochmal richtig Kasse zu machen. Sich vor der drohenden Altersarmut zu retten. Beide, Elsässer und Ditfurth, sehen nicht ein, dass der Verrat aller Ideale nur Joschka Fischer reich und glücklich machen sollte. Sie fordern ebenfalls ein Stück vom Kuchen, der 70 Jahre nach Auschwitz wieder nach Populismus schmeckt.

Der Mensch, egal wie sachlich und aufgeklärt er sich gibt, legt, je näher er dem Tod kommt, immer größeren Wert darauf, eine Spur zu hinterlassen. Ein biologischer Fingerprint kommt für Elsässer und Ditfurth nicht mehr in Frage. Beide haben keine Kinder. Also setzten sie sich für Ziele ein, die man ohne Probleme als selbstlos verkaufen kann. Wer genau hinsieht kann erkennen, dass hier eine Tragödie aufgeführt wird. Wir raten beiden dringend und ohne Häme, sich mal auf die Couch zu legen. Hören Sie auf, so zu tun, als würden Sie für andere Sprechen. Sprechen Sie für sich. Sprechen Sie sich aus.

Zurück zu den Antideutschen, die ihre Kariere noch vor sich haben. Ihnen geht es ausschließlich um die Verteidigung US-amerikanischer Geopolitik. Wer diese Politik unterstützt, ergänzt und die vorgelebte Gewalt eigenständig ausbaut, wird mit uneingeschränkter Solidarität belohnt. Das erklärt, warum man auch bei der Antifa – also einer Organisation, die schon im Namen trägt, gegen den Faschismus zu sein – die Flagge der USA und Israels häufig sieht. Hier wurde eingezahlt. Wo Antideutsch drauf steht, weht neben der eigenen Fahne irgendwie immer auch ein Scheck der Waffenindustrie. Denn nur mit Waffen kann der Faschismus bekämpft werden.

An dieser Stelle sei die aktuell erschienene Übersetzung des CIA-Folterberichtes erwähnt.
http://www.westendverlag.de/…/cia-folterreport-wolfgang-nes…

Anti-Deutsche verteidigen Folter. Sie sind regelrechte Fans. Der Bruch sämtlicher Menschenrechte, für die Gute Sache. Und wer das anprangert, wird z.B. im Bundestag von grünen Spitzenkräften als brauner Geselle tituliert. So praktiziert das auch Marie Luise Beck, die aktuell jeden basht, der keinen Bock auf Krieg mit Russland hat und KenFM explizit als Feind benannte. Also ein nicht embeddetes Presseportal
https://www.youtube.com/watch?v=YjWuon2oGNc

Zurück zu den Mahnwachen 2014.
Wer sehen wollte, konnte sehen. Wer aber vorhatte, zu verleumden, oder bezahlt wurde, um dies zu tun, dem war die Realität völlig egal. Ihm ging es eher um die Verteidigung seines vermeintlichen Meinungsmonopols. Er war aber auch getrieben von Neid. KenFM fasste den Antrieb der leidenschaftlichen Friedensgegner aus der klassischen Friedensbewegung in dem Text „Die Linken mit den Urheber-Rechten“ zusammen.
https://www.youtube.com/watch?v=4SHdb82HpPw

Bevor wir zum eigentlichen Kern dieses Textes kommen, dem Status Quo in der Ukraine, speziell dem Donbass, seien hier noch einmal explizit die Personen Pedram Shahyar, Dieter Dehm, Lea Frings, und Prinz Chaos erwähnt. Als Linke mit einer eindeutigen Vita hatten sie als erste den Mumm, sich mit den Teilnehmern und Mahnwachen-Organisatoren Face to Face auseinanderzusetzen. Sie berieten, erweiterten den Horizont, halfen, die wenigen echten Rechten davon zu überzeugen, dass die Mahnwachen so gar nicht ihr Ding sein konnten, und entschuldigten sich stellvertretend für all jene Linke, die bis heute nicht in der Lage sind, zuzugeben, dass sie sich im Großen und Ganzen in den Mahnwachen-Erfindern geirrt hatten.

Der Tiefpunkt der Berichterstattung, die gar nichts mehr mit Journalismus zu tun hatte, sondern eher an das mittelalterliche An-den-Pranger-Stellen erinnert, war der „Auftritt“ der Jutta Doppel-D. bei 3Sat-Kulturzeit. Hier wurden tatsächlich existierende, rechte Reden im Netz so montiert, dass beim Zuschauer der Eindruck entstand, Ken Jebsen wäre die Person gewesen, von der dieser Kontent stammte.
https://www.youtube.com/watch?v=VeslqPDJI2M

Um diese mit GEZ-Gebühren finanzierte Verleumdung gegen einen anderen Pressevertreter zu verkaufen, wurde die Hetzrede eines Unbekannten einfach akustisch anonymisiert, wie man das bei Zeugen macht, um diese zu schützen. Dazu wurde dann das Bild von Herrn Jebsen montiert. Um es klar zu sagen: So ein einleitender Beitrag entstand nicht zufällig. Hier hatte „Kulturzeit“ lange gebastelt. Im Anschluss durfte Frau D. lügen, dass sich die Balken bogen. Keine ihrer vollkommen erdachten Zusammenhänge oder Schlussfolgerungen wurden von der Moderatorin hinterfragt. Im Gegenteil, hier lies man sich ohne Gegenwehr zum Steigbügelhalter von Rufmord machen bei der der Begriff Hetze noch zu milde wäre. Es gab nie den Versuch der 3Sat-Redaktion, uns zu Wort kommen zu lassen. Auch spätere Sendungen mit Jutta D zu den Mahnwachen und ihren Protagonisten glichen eher Schauprozessen. Aus Kulturzeit war Unkultur zu besten Sendezeit geworden. Mit Journalismus hatte das nichts mehr zu tun.

Aber es nützte nichts. Die Montagsmahnwachen überlebten. Sogar die WM 2014. Es kam im Sommer zu einem zentralen Treffen in Berlin, bei dem rund 7000 Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eine Art Friedensfest feierten. Dann gab es ein gemeinsames Mobilisieren gegen die neue NATO-Luftkampf-Zentrale in Kalkar.
https://www.youtube.com/watch?v=3NDl1fNh4M0

Zum Jahresende konnte dann die junge Mahnwachen-Bewegung einen weiteren großen Erfolg verzeichnen. Den früheren und den dann dazugekommenen Machern war es gelungen, einen gemeinsamen Aufruf für den Frieden zu unterzeichnen.
http://friedenswinter.de/demonstration-13-12-2014-in-berli…/

Hier wurde Bundespräsident Gauck als einer der zentralen Scharfmacher im Konflikt um die Ukraine benannt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wurde vor seinem Amtssitz demonstriert. Als Hauptredner sprach kein geringerer als Eugen Drewermann.
https://www.youtube.com/watch?v=88xxWfegO_s

Er nannte die NATO das aggressivste Militärbündnis der Welt, den Kapitalismus eine permanente Kriegserklärung an die gesamte Menschheit. Drewermann sagte über die „freie“ Presse, da sie längst alles andere als frei sei: „Sie lügen wie gedruckt.“
https://www.youtube.com/watch?v=sugXUF1canE

Das alles reichte dann aber nicht allen Profi-Gegnern der improvisierten Friedensdemos, um ihr Tun zu hinterfragen. Sie schossen weiter gezielt auf Personen der Bewegung. Final versuchte die Junge Welt einen Kopfschuss zu platzieren, indem sie KenFM/ Jebsen mit Hausverbot belegte. Er sollte nicht die Rosa-Luxemburg-Konferenz betreten. Die Losung der Namensgeberin der Konferenz wurde von den Gastgebern der jungen Welt schlicht ignoriert: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“.

Der versuchte Kopfschuss entwickelte sich dann zum Querschläger und kostete das marxistische Printorgan massiv Glaubwürdigkeit. Eitelkeit ist in Zeiten wie diesen ein Luxus, den man sich als winzig kleine Zeitung leisten können muss.
http://www.linkezeitung.de/…/2510-junge-welt-erteilt-ken-je…

Kommen wir nach diesem Rückblick auf die letzen Monate zum eigentlichen Motiv, diesen Text zu schreiben. Warum hatte sich ein Lars Märholz Anfang 2014 ans Brandenburger Tor gestellt, um mit einem kleinen tragbaren Lautsprecher bewaffnet seine Stimme zu erheben? War es nicht vor allem seine „naive“ Behauptung, in der Ukraine drohe schon bald Mord und Totschlag? Und, war das absehbar? Damals? Hatte der Mann recht?

Wer heute auch nur im Ansatz versuchen würde, die aktuelle Situation speziell im Donbass als friedlich darzustellen, bekäme sogar von den damaligen Gegnern eines vor den Latz geknallt. Im Donbass herrscht 2015 Mord und Totschlag und es wird gezielt Jagd auf die Zivilbevölkerung gemacht, um den politischen Gegner zu einer militärischen Offensive zu drängen.
https://www.youtube.com/channel/UC2ChqytxSXqzkDS0qYkTKJg

Die Friedensfreunde der Mahnwachen hatten mehr als eine Ahnung. Ihre schon damals geäußerten Prophezeiungen haben sich mehr als erfüllt. Leider.

Musste man wirklich ein alter Haudegen vom linken Friedens-TÜV sein, um sich ausmalen zu können, wie Stellvertreterkriege auch inmitten Europas geführt würden? Wir alle, ob Profis oder nicht, haben doch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO in Jugoslawien 1999 im Hinterkopf. Die Massengräber. Das Schlachten von unzähligen Zivilisten durch extra eingeflogene Spezial-Einheiten.
Auch damals konnte es nur zum Krieg inmitten Europas kommen, da im Vorfeld über den Hebel kontrollierte Medien gelogen wurde, dass sich später der Balkan bog.
https://www.youtube.com/watch?v=NqPnn-GD4-k

Wir, der Westen, gaben vor, eine humanitäre Katastrophe verhindern zu müssen, produzierten diese aber erst durch unseren unbedingten Wunsch, die Landkarte in Europa neu zu zeichnen. Der Balkan war schon 1914 als Zündschnur für den Ersten Weltkrieg zweckentfremdet worden. 1999 wurde zum Schlüsseldatum für die Region – und auch für Deutschland. Nur ein Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung begann das neue Deutschland wieder, sich an Kriegen zu beteiligen. Die große Pause seit ’45 ist seither vorbei. Nur Willy Wimmer, der vor den Folgen des Jugoslawienkrieges schon 1999 warnte, spricht das ohne Wenn und Aber aus.
https://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA

Aber die Mahnwachen Erfinder konnten nicht alles voraussehen. Niemand hätte damals eine Wette darauf angenommen, dass über der Ukraine Monate später eine Passagiermaschine abgeschossen werden würde. Bis heute schieben sich die unterschiedlichsten Seiten die Schuld in die Schuhe. Fest steht, dass die Daten der Boeing-Black-Box nur in Auszügen öffentlich gemacht wurden. Fest steht aber auch, dass rund 300 Menschen inmitten Europas ermordet wurden. KenFM sprach in diesem Zusammenhang mit dem Flugkapitän Peter Haisenko, dessen Vorfahren aus der Ost-Ukraine stammen, und dem es in einer präzisen Analyse gelungen ist, massive Zweifel an der vom Westen verkauften Version zu formulieren. Der Aufsatz Haisenkos wurde auch in militärischen Fachkreisen, bei Luftfahrtspezialisten als sehr schlüssig bewertet. Dennoch „schaffte“ es kein deutsches Leitmedium, den Mann aus München zu interviewen. Auch der Bayrische Rundfunk oder die Süddeutsche Zeitung nicht. KenFM sprach mit ihm rund 100 Minuten vor der Kamera. Dieses Gespräch zeigt, mit welcher Macht die Massenmedien immer noch in der Lage sind, selbst simpelste Fragen gar nicht erst aufkommen zu lassen, geschweige denn, diese selber zu stellen.
http://kenfm.de/blog/2015/01/12/peter-haisenko-mh17/

Was ist los in der Ukraine?
Wie sieht es im Donbass aus?
Was ist von der Regierung in Kiew zu halten?

Nun, dass diese Regierung mit NATO-„NGO’s“ an die Macht geputscht wurde, weiß heute jedes Kind. „Fuck-EU“ hat sich längst zum geflügelten Wort auch in Deutschland entwickelt, will man den Einfluss der USA auf die neue Regierung in Kiew in SMS-Länge beschreiben.
https://www.youtube.com/watch?v=fk6SvNzRDL8

Der Marionetten-Präsident des inzwischen geteilten Landes, Poroschenko, wird hierzulande gern als Mann verkauft, der sein Geld ganz Karies-kompatibel im Schokoladengeschäft gemacht hätte.
http://www.tagesspiegel.de/…/kampf-um-die-prae…/9809904.html

Das stimmt, nur hat der „NEUE“ eben auch mit Waffenhandel richtig Asche gemacht. Poroschenko besaß und besitzt das Rüstungsunternehmen Leninska Kuznya.
https://en.wikipedia.org/wiki/Leninska_Kuznya

Als Oligarch powered by Pentagon verdient er mit diesem „Maschinenbau-Unternehmen“ vor allem, wenn sein Land Krieg führt.Und das tut es. Der „Tagesspiegel“ in Berlin, sonst immer gut dabei, wenn es darum geht, einen wachsenden Antisemitismus in Deutschland erkannt zu haben, hatte bisher kein Problem damit, dass eben dieser Poroschenko keine Probleme mit dem Rechten Sektor in Großraum Kiev hat, nein, diese eher als seine Partner ansieht. Bilder mit Hakenkreuzen auf den Helmen stören die Haupstadt-Gazette nicht.
https://twitter.com/propagandasch…/status/509755556505329664

Stattdessen formulierte das Blatt die folgende naive Schlagzeile über den Präsidenten von Teilen der Ukraine:
„Poroschenko will Ukraine wie Schokoladenfabrik führen“

Stimmt. Und Schokolade ist in der Regel braun, werter Tagesspiegel.

Und was ist mit dem aktuellen Ministerpräsidenten? Ein Ex-Banker, der jahrelang über seine „Stiftung“ Open Ukraine, ohne dass man das groß hätte tarnen wollen, z.B. von der NATO selber gesponsert wurde. Oder britischen Hedgefonds wie Chatham House, dessen größte Kunden die Mineralöl-Multies sind. Oder das State Department.
http://openukraine.org/en/about/partners

Aber all das scheint egal. All das ist vergessen, wenn man jetzt mal die Zeit hätte, sich die Frage zu stellen, ob es nicht äußerst dumm war, 2014 seine Zeit vor allem damit zu verschwenden, auf eine junge Friedensbewegung einzuschlagen, nur weil diese einfach bereit war, eins und eins zusammenzuzählen, was heute viel schneller gelingt. Es sei denn, man betrachtet das Internet als Neuland und kann erst dann seine Mitglieder zu einer gemeinsamem Aktion bewegen, wenn man im Vorfeld bereit ist, hunderte von Briefmarken anzulecken und aufzukleben. Die Erfindung der MAIL hat sich bei Teilen der linken Friedensfreunde mit reichlich Erfahrung noch nicht flächendeckend durchgesetzt.

Wo sind die medialen Heckenschützen von Einst, wenn es darum geht, der ARD einen kollektiven Protest zu signalisieren, wenn diese in einem Interview mit Jazenjuk selbigen am 7.1.2015 ohne nachzuhaken sagen lässt:
„Wir können uns alle sehr gut an den sowjetischen Einmarsch in der Ukraine und nach Deutschland erinnern. Das muss man vermeiden.“

Gemeint war die Rote Armee, die 1945 tatsächlich gegen NAZI-Deutschland kämpfe, und am 2. Januar Auschwitz befreite. Für den aktuellen Ministerpräsidenten aus Kiew war das ein Überfall und die ARD-Moderatorin konnte an dieser Neuauslegung der Geschichte nichts finden. Wie gesagt, sowas sendet die ARD. Nicht RT.Deutsch, dem die ARD seit Sendestart in Berlin vorwirft, ein Kreml-Clown zu sein.
https://www.youtube.com/watch?v=iYmK-Am7qUU

Ist es nicht eine Farce, dass ausgerechnet diese Presse das Wort „Lügenpresse“ als Unwort des Jahres feiert?!

Ist es nicht bitter, dass außer einer Ex-ARD-Journalistin, die nicht mehr für die ARD arbeitet – Gabriele Krone-Schmalz, sie war u.a. Moskaukorrespondent – kaum Kritik am unverantwortlichen Journalismus gegenüber Russland geäussert wird.?
https://www.youtube.com/watch?v=18tUv7kr5Xs

Eine weitere seltene Pflanze von journalistischem Mut konnte man am 20. Januar auf Phoenix erkennen. Michael Lüders, u.a. Autor des Buches „Iran: Der falsche Krieg. Wie der Westen seine Zukunft verspielt“, sagte zusammengefasst, dass die ukrainische Regierung sich vorgenommen hätte, den Konflikt militärisch zu lösen. Obwohl sie zahlungsunfähig sei. Ein solcher Krieg aber wäre extrem teuer und daher auch nur zu führen, wenn die USA das quasi genehmigen würden.
https://www.youtube.com/watch?v=YbHuPpY0XvU

Lüders stellt in dieser Fernseh-Schaltung die entscheidenden Fragen, wem dieser Krieg denn eigentlich nütze. Deutschland und Europa nicht.
Er nütze den USA, die mit der Ukraine und Russland kaum Wirtschaftsbeziehungen pflegen. Damit, so Lüders, wäre dieser Krieg nur geeignet, um die nach der Wiedervereinigung so guten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nachhaltig zu zerstören. Lüders benennt auf Phoenix den Einsatz von 500 Blackwater-Elitesoldaten, die im Auftrag des Pentagon die Drecksarbeit im Donbass erledigen sollten. Killer-Kommandos also. Lüders nennt die weitreichenden Konsequenzen vor allem für den energieabhängigen Industriestandort Deutschland, wenn, wie jetzt geschehen, Russland mit dem Iran eine Allianz eingeht.

Das alles sind Schlüsse, die schon im März 2014 exakt so auf den Mahnwachen formuliert wurden. Die, die das wagten, gelten bei den Mainstream-Medien bis heute als Verschwörungstheoretiker.

Das beste aber kommt zum Schluss. Wenn einer mehr als nur ahnen kann, was sich auf ukrainischem Boden abspielt, dann ist das Ray McGovern.
http://www.raymcgovern.com/

Er arbeitete über 30 Jahre als Analyst für die CIA und kennt den Nahen Osten und Eurasien wie seine Westentasche und ist Mitglied von Veterans Today.
http://www.veteranstoday.com/…/the-guardi…/ray-mcgovern-007/

Wenn dieser Experte sagt, er könne nicht verstehen, warum Europa sich 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges immer noch in einer Art „verlängerten Pubertät“ gegenüber Washington befindet, muss er dafür zu RT.Deutsch!
https://www.youtube.com/watch?v=kwc38HjUSTo&feature=youtu.be

McGovern spricht aus, was ihm bei den letzen Treffen von Spitzenpolitikern zum Thema Ukraine auffiel, nämlich dass Leute wie z.B. der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in letzter Zeit immer häufiger darauf achten würden, dass diese Treffen nur von Europäischen Politikern besucht würden.

Was schließt McGovern daraus? Dass Deutschland sich langsam aber sicher, zumindest in der Person Steinmeiers, darauf besinnen würde, was auf dem Spiel steht, und wer den Preis dafür zu zahlen hätte. McGovern persönlich schätzt Steinmeier, und hält den Mann, der inzwischen auch in den deutschen Geheimdiensten ein- und ausgeht, für einen Mann mit Weitsicht, der wohl nur von der immer noch US-hörigen Mutti Merkel an einer noch eigenständigeren Friedensmission gehindert wird.

Fast schon schizophren ist, dass Merkel und Gabriel nach Steinmeiers Vorstoß spontan auf die Idee kamen, sich mit Putin während des Gipfels in Davos abseits des Protokolls zu treffen, um diesem einen Vorschlag zu unterbreiten., der in der Tat zur Befriedung der Region beitragen könnte. Es geht um einen gemeinsamen Europäisch-Russischen Wirtschaftsraum. Mit zuvor festgezurrten Absprachen. Synchronisiert sozusagen. Das Schizophrene an diesem Vorschlag ist: Er stammt von Putin selbst und ist so alt wie die Ukraine-Krise. Klingt komisch, ist aber so.
http://www.sueddeutsche.de/…/ukraine-konflikt-merkel-und-ga…

Hätte man diese Putin-Idee schon vor einem Jahr als ziemlich gute Idee für alle Bewohner der Eurasischen Platte akzeptiert, würde die Ukraine heute nicht unzählige Kriegstote beklagen müssen.

Es hätte auch der jüngste Anschlag auf einen Reisebus nicht stattgefunden, bei dem ausschließlich und vorsätzlich Zivillisten zur Zielscheibe von Kräften wurden, denen es vor allem darum geht, jede Waffenruhe zu brechen, Verhandlungen unmöglich zu machen und den Krieg auszuweiten. Wer könnten diese Kräfte sein?
https://www.youtube.com/watch…

Zurück zum CIA-Analyst McGovern, der Merkel auch schon mal mit einem Papier versorgte, das die „Beweise“ zum Abschuss der MH17 vollständig in Frage stellte. In einem Interview mit dem Presseportal hintergrund.de sagte der Geheimdienst-Profi:

„Wir wissen nicht, wer Flug MH17 abgeschossen hat. Aber die US-Geheimdienste wissen es, die russischen auch, und ich wage sogar zu sagen, dass Kiew es auch weiß.“
http://www.hintergrund.de/…/qwir-haben-keine-freie-presse-m…

Interessant ist doch, dass dieses CIA-Urgestein das nur bei RT.Deutsch klassisch on Air sagen darf, was schon von zahlreichen KenFM-Interviewpartnern Anfang 2014 so oder so ähnlich ausgesprochen wurde. Allen voran von Willy Wimmer. Man kann es sogar nachlesen in dessen aktuellen Buch „Wiederkehr der Hassadeure“, zu dem die Tage ein ausführliches Interview folgt. Aber auch auf den Mahnwachen wurde das, was McGovern jetzt laut ausspricht, vielfach exakt so formuliert.

Wir schrieben schon im März 2014, dass der Krieg der NATO gegen die Russische Föderation über den Hebel Ukraine ein verdeckter Ressourcen-Krieg sei. Krieg als solches sei ein Wirtschaftsmodel des Westens.
http://kenfm.de/blog/2014/03/24/krieg-als-wirtschaftsmodell/

Dass große US-Energieversorger ihre Finger im Spiel hatten, war spätestens klar, als Victoria Nuland 2013 in Washington über die Zukunft der Ukraine zu einer kleinen Gruppe Lobbyisten sprach, während sie links und rechts von Flaggen eingerahmt wurde, die u.a. die Logos von Exxon und Chevron zeigten.
https://www.youtube.com/watch?v=dexrP27MMdU

Schon damals fiel die Summe, dass die USA 5 Milliarden US-Dollar in die Ukraine „investiert“ hatten. Wohin floss das Geld konkret? In Kindergärten? Oder in Destabilisierungsprogramme à la Economic Hitman?
https://www.youtube.com/watch?v=8–RiO_9I2M

Was soll dieser Text?

Er soll Mut machen, die völlig marode Maschine der staatlich gelenkten Presse, bei der es ohne Wenn und Aber ein dichtes NATO-Netzwerk gibt, nicht ausschließlich als Quelle zu nutzen. Lesen ja, aber nie, ohne im Kopf das Spiel zu spielen: Was schreiben sie nicht? Was lassen sie weg? Wo ist der Teil der Wahrheit, den ich benötige, um ein authentischeres Bild zu bekommen. Presse zu konsumieren ist heute eine Form der Mülltrennung.
https://www.jungewelt.de/2014/09-13/007.php

Unser Rat: Gehe fremd! Konsumiere neben den etablierten Medien vor allem die, die du im Netz findest. Kannst du diesen Medien vertrauen? Vertraue vor allem deinem Bauch. Stell dir immer wieder die Frage, woher kenn ich den Reporter? Über was berichtet er noch? Kann ich mir allein anhand seiner Arbeit ein Bild von ihm machen? Hat er immer Recht behalten, wo etabliere irrten?

Wir als Redaktion KenFM werden uns 2015 verstärkt für den Frieden einsetzen. Global, aber vor allem vor unser Haustür. In Europa. Wir lassen uns nicht gegen unsere muslimischen Nachbarn aufhetzten und wir halten es wie Opa. Die Russen sind längst unsere Freunde. Wir kritisieren sie, wenn wir es für richtig halten, aber wir schießen nicht auf sie! Niemals. Wir lernen die Geschichte unsere Grosseltern nicht nur auswendig. Wir versuchen auch, AUS ihr zu lernen.

Wer erinnert sich noch an die Fußball-EM in Polen und der Ukraine 2012?
Dort wurde gezeigt, dass uns viel verbindet. Fair Play und Krieg passen nicht zusammen. Wer Menschen in Europa 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder dazu bringen will, sich gegenseitig abzuschlachten, hat nicht nur nichts aus der Geschichte gelernt, er sollte auch Gesichte sein. Schickt die Kriegstreiber nach Hause. Entzieht den Scharfmachern euer Vertrauen. Supergauck hat Recht, wenn er sagt: „manchmal ist es erforderlich, zu den Waffen zu greifen“.
http://www.tagesspiegel.de/…/gauck-fordert-ak…/10043960.html

Nur meinen wir die Waffen, von denen Noam Chomsky spricht, wenn er rät, die Menschen mögen intellektuelle Selbstverteidigungskurse belegen, um sich gegen die Gehirnwäsche der Regierung zu wehren.
http://www.amazon.de/Wege-zur-intellektuellen-…/…/3922209882

Unsere Bitte: Unterstütze lokale Friedensinitiativen. Es dürfen auch die Mahnwachsen sein. Und wer am 5. Februar noch nichts vor hat, fährt am besten nach München und besucht all jene „Spitzen der Gesellschaft“, die dort antreten werden, um uns allen erneut zu erklären, dass wer Frieden erhalten möchte, für den Krieg rüsten müsse. Als hätten mehr Waffen je zu mehr Frieden geführt.

Wir sprechen konkret von der NATO-(Un-)Sicherheitskonferenz, die vom 6- 8. Februar in München stattfindet..
WIR WERDEN WERDEN DORT SEIN! Am 7.Februar !

http://sicherheitskonferenz.de/de/Aufruf-2013-Gegen-die-SIKO

„Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Beseitigung man die Bevölkerung in Atem hält.“ -Ezra Pound

An dieser Stelle noch ein Hinweis, den die üblichen Verdächtigen reflexartig als Verkürzte Kapitalismuskritik in den Wind schlagen werden:

EIN PROZENT hat mehr als der Rest der Welt. Aber das reicht dann wohl nicht als Argument.

http://www.sueddeutsche.de/…/oxfam-warnung-fuer-ein-prozent…

Schlussfolgerungen

Dass die Counter-Insurgency des Militär-industriellen Komplexes auch vor der Gründung „linker“ Scheinorganisationen nicht zurückschreckt, sollte gebildeten Menschen nichts unbekanntes sein. Auch die gezielte Unterwanderung und Infiltrierung vorhandener linker Organisationen gehört zum Standard-Repertoire kapitalistischer „Aufstandbekämpfung“.

Das hat eine Menge Vorteile für die kapitalistische Reaktion.

Gerade die schmutzigsten „verdeckten Operationen“ gegen linke Systemopposition wird am besten ausgeführt von pseudo-linken Gruppierungen ausgeführt, die nichts anderes als trojanische Pferde darstellen in einem Milieu, das in Krisensituationen unerwünschte Anziehungskraft, oder – wie man will – Strahlkraft auf neue rebellische Sektoren der Bevölkerung (des Proletariats) ausüben könnte.

Insgesamt hat sich die imperialistische Strategie in der Phase des niedergehenden Spätkapitalismus dahingehend verändert, als „false flag“- Aktionen („verdeckte Operationen“) für die imperialistischen Apparate viel wichtiger sind als offene Militärinterventionen. Letztere haben sich als politisch zu risikoreich erwiesen.
Was in früheren Epochen eher eine Randerscheinung war, etwa die Unterwanderung der Sozialrevolutionären Partei im zaristischen Russland durch die Geheimpolizei Ochrana (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Jewno_Fischelewitsch_Asef), das ist heute eher Standard.

Von daher muss diese Gefahr nüchtern und realistisch gesehen werden. Die bunt aufgefächerte „linke Szene“ in Deutschland, eher eine Subkultur als eine politische Kraft, ist wahrscheinlich durchseucht von imperialistischen Einflußagenten. Nicht alle sind so leicht zu erkennen wie die Kalifin von Frankfurt.

Es muss Klarheit darüber herrschen, dass es sich bei Transatlantifa bei aller pseudolinker Rhetorik nicht um eine „linke Strömung“ handelt, sondern um Zersetzungsapparate des Klassenfeindes. Entsprechend muss auch das Verhalten gegen die manchmal in SA-Manier auftretenden „antideutschen“ Prügeltrupps gestaltet sein, durchaus flexibel, aber im Ernstfall sind Stuhlbeine aus Eschenholz möglicherweise die „schlagensten Argumente“.

Umgang mit Transatlantifa-Trollen in sozialen Netzwerken
Ich für meinen Teil habe mich entschlossen, folgendermaßen mit dem immer epedemienartig auftretenden Transatlantifa-Trollen (die wahrscheinlich von „Trollfabriken“ bzw „Public Affairs Instituten“ eingesetzt werden) zu verfahren
– Ist eine Person als Transatlantifa-Troll identifiziert, so verweigere ich jeden direkten Dialog
– Ich spreche über diese Person nur in der 3. Person
– Ich erkenne sie NICHT als „Linke“ an
– Ich nutze die Gelegenheit, um informative, aber für die Drahtzieher von Trolleinsätzen unerwünschte oder schädliche Links zu propagieren, denn wichtiger als jede Auseinandersetzung mit dem ohnehin nicht als Subjekt agierenden Troll ist die Wirkung auf die „still“ mitlesenden Menschen (z.B. mit Links, die die „unheimliche Zusammenarbeit“ der Zionisten mit den Nazis bei der Vernichtung der europäischen Juden thematisieren)

 

 

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