„Nichts ist unmööglich“ – Was schenkte die US-Regierung dem Islamischen Kalifat? – „Toyootaas!“

Die Meldungen sind nicht neu, ich verfolge das Thema auch schon eine Weile.

Wie kamen die schier endlosen Kolonnen von nagelneuen Toyotas wohl in die Hände des Islamischen Staates? Sie erinnern Sich an das berühmte Foto, wo die Halsabschneider des Kalifats von Raqqa stolz mit ihren nagelneuen Toyotas Hilux durch die syrische und irakische Wüste paradierten?

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„Nichts ist unmööööglich….“

Warum ausgerechnet Toyotas der Marke Hilux? Weil es ein robustes und durchaus wüstengängiges Fahrzeug ist, das zudem den Vorteil hat, dass sich leicht auch Geschütze und schwere Maschinengewehre auf die Ladefläche montieren lassen. Und sie haben noch einen ganz wichtigen Vorteil, diese Hilux: sie gehen jederzeit als zivile Fahrzeuge durch, können schließlich auch für humanitäre Zwecke verwendet werden. Aber als Truppentransporter und Trägerfahrzeug für mittlere Artillerie taugt das gute Fahrzeug auch (ein entsprechender Umbau scheint einfach zu sein), weswegen es sowohl bei den Taliban als auch den Al Qaida – Truppen in Libyen sich großer Beliebtheit erfreut.

Wie kamen die denn da hin, mitten in die Wüste, wo doch das wackere Kalifat weder über offizielle Flughäfen noch Seehäfen verfügt? Wurden sie etwa von Aliens vom Sirius per fliegender Untertasse eingeflogen?
Natürlich nicht. Es ist viel profaner.

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„….Toyoooota!“

Sie wurden von den USA geliefert. Ganz regulär. Lieferadresse? Natürlich nicht etwa „Zentralverwaltung des Islamischen Kalifats, Raqqa, Syrien“. Nö, wo bliebe denn die berühmte „glaubhafte Abstreitbarkeit“, auf die imperialistischen Apparate doch immer so Wert legen bei ihren Teufeleien?

Die Lieferadresse lautete einfach „Freie Syrische Armee“ und das Transitland war die Türkei. So einfach geht das.

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„Unaufhaltsam. Der Toyota Hilux. Jetzt mit ‚Invincible‘-Paket“ (Toyota Werbung)

 

Eigentlich wollte ich auch einen längeren Artikel dazu schreiben, aber mittlerweile pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Nicht mehr viel los mit der „glaubhaften Abstreitbarkeit“ der Helden in der CIA-Zentrale in Langley.
Damit ist bewiesen, dass die wesentliche Funktion der „Syrischen Freien Armee“ die einer Lieferadresse für Nachschub der „westlichen Wertegemeinschaft“ an den „Islamischen Staat“ ist. Das war mir die ganze Zeit zwar klar, aber jetzt ist es auf einmal ganz profane Wahrheit geworden, und keine „Verschwörungstheorie“ mehr.
Wenn sie nachlesen wollen, nehmen Sie am besten diesen Artikel hier, er nennt solide Quellenangaben (ich habe sie alle schon vor längerer Zeit gelesen, sie sind verläßlich aus meiner Sicht) und faßt ganz gut zusammen:
http://journal-neo.org/2015/10/09/the-mystery-of-isis-toyota-army-solved/

Nachtrag: dreimal dürfen Sie raten, wo die anderen Ausrüstungsgegenstände, und vor allem die Tonnen von Waffen, die an die „moderate“ FSA geliefert worden sind, wohl ihren letztlichen Verwendungszweck fanden.

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Ein Gedanke zu “„Nichts ist unmööglich“ – Was schenkte die US-Regierung dem Islamischen Kalifat? – „Toyootaas!“

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