Westjordanland: Palästinensischer Lagerarbeiter unschuldig von IDF-Soldaten zusammengeschlagen und fünf Tage in Haft gesteckt

Das Video war mir schon vor einigen Tagen aufgefallen. Ich habe mich nun entschlossen, an seiner Verbreitung mich zu beteiligen. In al-Bireh, einer Stadt im Westjordanland, ist es am 06. Oktober zu Zusammenstößen zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen Jugendlichen gekommen. Ein 25-jähriger Palästinenser arbeitet dort bei einer Reinigungsfirma und war gerade mit Lagerarbeiten beschäftigt, als er von israelischen Soldaten fälschlicherweise für einen von diesen jugendlichen Steinewerfern gehalten wird.  Die Soldaten, die sich unbeobachtet fühlen, treten und schlagen auf ihn ein.

Was die „Helden“ der „Israelischen Verteidigungsarmee“ freilich nicht wussten, das war, daß eine CCTV-Überwachungskamera im Inneren am Laufen war.

Nach einer Krankenhausbehandlung wurde er zwei Tage in Haft gehalten, bevor er das erste Mal verhört wurde, jedoch glaubte die Polizei ihm nicht und warf keinen Blick auf die Aufnahmen. Erst nach einem zweiten Verhör schauten sie sich die Videoaufnahmen an und ließen ihn am Sonntag den 11.Oktober bedingungslos frei.

Das Video auf dem Kanal von RT Deutsch:

Das Video wurde verbreitet von der sehr ehrenwerten israelischen Organisation „B’Tselem – The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories“

http://www.btselem.org/video

Beachtung verdient das „Kamera Projekt“ von B’Tselem:

In January 2007, B’Tselem launched its camera distribution project, a video advocacy project. We provide Palestinians living in high-conflict areas with video cameras, with the goal of bringing the reality of their lives under occupation to the attention of the Israeli and international public.

Video footage collected by volunteers provides ongoing documentation of human rights violations and the cameras expose the Israeli and the international publics to the reality of life under occupation.

Im Rahmen dieses Projektes werden also Videokameras an Palästinenser in den besetzten Gebieten verteilt und sie in Videodokumentation geschult, um der Welt laufende Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und die Realität des Lebens unter der Besatzung zu zeigen.

Kamera Projekt

B’Tselem verdient Respekt, Unterstützung und Solidarität.

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