KenFM im Gespräch mit: Gerhard Wisnewski (mit Vorbemerkung meinerseits)

KenFM im Gespräch mit Gerhard Wisnewski. Wer ist Gerhard Wisnewski? Schaut man sich die entsprechende wikipedia-Seite über ihn unter dem Hintergrund des Wissens der gezielten Manipulation dieser Online-Enzyklopädie durch transatlantische Politseilschaften an, dann weiß man sofort: dieser Mann wird von den transatlantischen Apparaten inbrünstig gehasst und diffamiert. Das spricht für ihn. Wisnewski ist der Prototyp eines investigativen Journalisten, in jeder Hinsicht, im Guten wie im Schlechten. Wer unbekanntes Terrain zu erkunden sucht, kann sich auch in den Morast verlaufen. Von daher ist auch dieser kritische Journalist kritisch zu betrachten, aus meiner Sicht.

Um ein Beispiel aus meiner Sicht zu nennen: die „Mondlandungslüge“ ist ein wichtiges Thema Gerhard Wisnewskis. Ich selbst finde das Thema nur sehr mässig interessant. Kann es sein, dass die Mondlandung dreier US-Astronauten 1968 nur ein Fake war? Aus meiner Sicht: kann sein, kann auch nicht sein, ist für mich nur sehr mässig interessant, da selbst dann, wenn diese Mondlandung gefakt gewesen sein sollte,  das US-Imperium sich viel ungeheuerlichere Dinge zuschulden hat kommen lassen als dieses. Und wenn die Mondlandung echt war, würde das an meiner Gegnerschaft zum Imperialismus nicht das geringste ändern.

Was mich aber an Wisnewskis Publikationen zu diesem Thema zum Beispiel ein wenig stört: die offenkundige Tatsache, die Wisnewski aufweist, dass eine ganze Menge des Fotomaterials über diese Mondlandung offensichtlich manipuliert ist, stellt keinen schlüssigen Beweis dafür dar, dass deswegen die Mondlandung NICHT stattgefunden hätte. Abgesehen davon, dass allein schon aus Gründen der formalen Logik die Beweisführung der Nichtexistenz eines Ereignisses nicht möglich ist. Für mich bleibt es dabei: „Mondlandungslüge“ – kann sein, kann auch nicht sein, es gibt für mich wichtigeres.
Andererseits finde ich Wisnewskis Arbeiten zum „RAF-Phantom“ zwar ähnlich spektakulär wie die „Mondlandungslüge“, aber einer näheren Betrachtung durchaus würdig. Denn dass es „False-Flag“-Operationen staatlicher und illegaler privater „Dienste“ gibt, halte ich für eine Tatsache. Alle Indizien deuten darauf hin, dass heutzutage sowohl „Al Qaida“ als auch der „Islamische Staat“ im wesentlichen die Schöpfung diverser konterrevolutionärer Apparate sind, von Saudi-Arabien und Türkei bis hin zu den famosen Geheimapparaten der „westlichen Wertegemeinschaft“. Hier ist auch daran zu erinnern, dass im Rahmen der Untersuchungen Danielle Ganssers zu den NATO-Geheimarmeen eine ganze Reihe von blutigen Attentaten von faschistischen Apparaten unter falscher „linker“ Flagge ausgeübt wurden (z.B. in Bologna). Wisnewskis ist da also, was seine Recherchen zur „3.Generation der RAF“ mit Sicherheit auf einer richtigen, zumindest interessanten Spur.

Wisnewski ist also im Einzelfall durchaus kritisch zu betrachten, was aber kein Nachteil ist, denn selbst denken und nachrecherchieren sollten wir ohnehin alle. Er ist aus meiner Sicht ein publizistischer Grenzgänger aus journalistischer Leidenschaft, der sich durchaus auch mal verlaufen kann, aber dessen Recherchen und auch Spekulationen wertvoll sind. Und allemal steht Wisnewski turmhoch über den Mainstream-Gazetten und -Sendern, die – von wenigen Ausnahmen abgesehen – im überheblichen Brustton der Überzeugung Legenden und Märchen verkünden, die sich selbst für Schulkinder oft durch wenige Suchanfragen mit Mausklicks widerlegen lassen.
Nach dieser Vorrede als Begründung, warum ich das Video durchaus für sehenswert halte, hier KenFM selbst zu diesem Video:

„Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations.“
Wer als Pressevertreter das Zitat von George Orwell zu seinem Credo macht, bekommt spätestens seit dem 11. September 2001 ein wirtschaftliches Problem. Bestraft wird heute nämlich nicht nur der Whistle-Blower, der Informant, die Quelle, die sich dem investigativen Journalisten oder Reporter öffnet, bestraft wird heute vor allem die Person, die die ihr anvertrauten Informationen veröffentlicht.
In immer mehr Ländern dieser Erde wird der freie Journalist als Feind betrachtet. Als Feind der Propaganda. Aber auch in Nicht-Kriegsgebieten wird auf den unabhängigen, nicht embeddeten Berichterstatter – übersetzet gesprochen – scharf geschossen.
Wer dem Hausender, der Hauszeitung mit einer zu heißen Story kommt und es irgendwie schafft, diese gesendet oder ins Blatt zu bekommen, gerät sehr schnell selber ins Fadenkreuz derer, die im ganz großen Stil den Medienkrieg steuern und zu kontrollieren versuchen.
„In Deutschland kannst du alles sagen, was du willst, nur nicht als Journalist.“ Dieser Ausspruch stammt von einem Ex-ARTE-Mitarbeiter, der zwar keine Probleme damit hätte, genannt zu werden, das dann aber an den Umstand gekoppelt sehen möchte, dass er selbst wieder bei ARTE unzensiert arbeiten dürfte. Fehlanzeige.
Anfang des Jahres 2015 traf sich KenFM mit dem investigativen Journalisten Gerhard Wisnewski in München. Der Mann gehörte mal zu den Top-Leuten der GEZ-Presse. Wo Wisnewski drauf stand, war politischer Sprengstoff drin.
Der detonierte spätestens, als Wisnewski als einer der ersten Journalisten weltweit begann, den bis heute nicht wirklich aufgeklärten Terroranschlag vom 11. September 2001 zu recherchieren. In den USA vor Ort.
Die vom WDR 2003 unter dem Titel „Aktenzeichen 11.9. ungelöst – Lügen und Wahrheiten zum 11. September“ ausgestrahlte Reportage wartete mit Augenzeugen und deren Aussagen auf, die der verordneten Sicht des Weißen Hauses widersprachen.
https://www.youtube.com/watch?v=vjx-P…
Es folgte ein Hetzartikel des ehemaligen Nachrichtenmagazins SPIEGEL.
„Panoptikum des Absurden“, der nur Teil eines Artikels war, der alle 9/11-Zweifler als tumbe Idioten darstellte.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d…
Kaum gedruckt, gingen beim WDR ein paar Anrufe aus Übersee ein und unverzüglich sah sich der unabhängige WDR in der Pflicht, den bisherigen Star-Reporter vor die Tür zu setzen. Die ARD-Anstalt warf dem Reporter Manipulation der Fakten vor, ohne diesen Vorwurf bis heute zu belegen.
http://www.heise.de/tp/artikel/15/159…
Gerhard Wisnewski traf diese Attacke nicht völlig unvorbereitet, im Gegenteil.
Schon deutlich vor dem 11. September war ihm aufgefallen, dass speziell der SPIEGEL in Hamburg, eine Gazette, die für den jungen Wisnewski mal so etwas wie die Bibel war, bei Themen wie Terror, Geheimdienste oder NATO intensiv vom BND „unterstützt“ wurde, um Geschichten als abgeschlossen zu verkaufen. Bis heute sind die Hamburger Darstellungen bzgl. der Dritten Generation der RAF für Wisnewski eine Art Gebrüder Grimm 2.0.
Spätestens seit Wisnewskis Buch „Das RAF-Phantom“ stand der Journalist unter Beobachtung durch Kollegen mit und ohne Presseausweis.
http://www.droemer-knaur.de/buch/7981…
Im Gespräch mit dem Jetzt-erst-Recht-Bestseller-Autor Gerhard Wisnewski erwies sich der Mann nicht nur als profunder Kenner der Geheimdienst-Szene oder als Reporter, dessen Mut sich zunehmend mit Aufmüpfigkeit und Spott mischt, nein, wir erlebten darüber hinaus vor allem einen brillanten Analysten internationaler Politik. Politik, die ohne Terror und gelenkte Presse nicht auskommt, wie ein Blick in die aktuelle Berichterstattung über den IS erkennen lässt.
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