KenFM am Set: Demo gegen Sparmaßnahmen in Athen

Ken Jebsen spricht von notwendigem „Klassenbewusstsein“.
Recht hat er.
Veröffentlicht am 08.05.2016

Der Begleittext in youtube:

Demo gegen Sparmaßnahmen in Athen. Organisiert von PAME, der militanten Arbeiterfront.

Macht oder Ohnmacht – das hier ist die Frage!

Diese Frage kann sehr einfach beantwortet werden. Die Ohnmacht des Einzelnen basiert auf der Fremdsteuerung, die im eigenen Kopf beginnt. Wer sich von Dritten permanent einreden lässt, er müsse sich fügen, da der Gegner zu übermächtig wäre, hat schon verloren. Er bleibt ein Sklave des Systems. Dass es nur 62 Personen mittels 147 Firmen gelingt, 99 % der Menschheit zu kontrollieren, oder treffender, in Schach zu halten, ist vor allem der Teile-und-Herrsche-Taktik zu verdanken.

Nur wenn die Masse nicht erkennt, dass sie der selben, einen Klasse angehört, ist sie durch eine winzig kleine Elite untereinander auszuspielen.

Die Griechenland-Nothilfe hat bewiesen, dass länderübergreifende Solidarität eine Menge bewegen kann. Mehr als 250.000 Euro wurden durch die KenFM-Community gesammelt und in konkrete medizinische Projekte investiert. Es ging uns von Anfang an um eine Symbolische Handlung. Es ging darum, zu zeigen, dass der einzelne sehr wohl etwas gegen die Übermacht der „Sachzwänge“, die Gesetze der „Märkte“ etwas ausrichten kann, WENN er sich zusammenschließt.

Teamwork ist das Zauberwort.

Das gilt für die Griechenland-Nothilfe, eine nachhaltige Hilfe, die auf die Unabhängigkeit derer setzt, denen geholfen wurde, als auch für die Stoppt-Ramstein-Kampagne.

Keine Partei, keine Gewerkschaft, keine „genehmigte“ NGO kann und wird den Kampf gegen die Machtergreifung der Finanzeliten führen oder gewinnen. Sie alle sind mehr oder noch mehr Teil des Systems. Griechenland ist das beste Beispiel für diesen kalten Putsch, der auch nicht durch das OXI unter der „linken“ Regierung beendet wurde. Im Gegenteil. Erkenne die Zeichen der Zeit. Nur wenn es uns gelingt, über das NETZ das Klassenbewusstsein der Massen wieder zu reaktivieren, haben wir eine Chance.

Unser Ziel muss sein: Ein Regime-Change in Europa.

Wie wäre es mal mit echter, direkter Demokratie? Was wir im Moment ertragen müssen, ist eine Repräsentative Demokratie. Nur wen repräsentieren diese Repräsentanten? Das erkennt auch der politische Laie sehr einfach an der LISTe der „alternativlosen“ Sparmaßnahmen, die im „Labor“ Griechenland für den Rest Europas getestet werden. Banken und Konzerne werden nicht nur geschont – obwohl sie die Verursacher der „Krise“ sind, gehören sie zu den Gewinnern! Sie bereichern sich auch unter der „linken“ Regierung.

Mehr als 25 % der Jugendlichen in Griechenland sind arbeitslos, während sich das Land die größte Panzerflotte Europas leistet. Deutsche Panzer natürlich!

Auch das ist Teil des Spardiktats der Troika, die auf deutscher Seite das Gesicht von Merkel und Schäuble trägt. Marionetten der Weltbank, des IWF und der NATO.

Was in Griechenland getestet wird, kommt auch nach Deutschland. Die Schere der ungerechten Verteilung lässt sich noch deutlich weiter öffnen. Jeder Tag, an dem sich die Massen untereinander nicht als solidarisch miteinander zeigen, ist ein guter Tag für die „Eigentümer“ der Schafherde. Sei kein Schaf, und erkenne endlich die Schäferhunde und ihre Schäfer in deinem Umfeld. Sie spalten uns überall, indem sie uns überall davon abraten, lagerübergreifend zusammenzuarbeiten. Sie sind die Handlanger derer, die sich als Besitzer der Schafherde empfinden. Wann immer es diesen Besitzern passt, schicken sie jeden von uns zur Schlachtbank. Willkür ist das Gegenteil von Rechtsstaat, und ohne einen solchen Rechtsstaat ist Demokratie ein schlechter Witz, die den Namen nicht verdient.

Während die Eliten sich sehr wohl als Klasse empfinden und global kooperieren, sind die globalen Massen immer noch unsicher, wenn es darum geht, zusammenzuarbeiten. Beendet diese Unsicherheit! Arbeitet zusammen! Fangt doch damit in Ramstein an – 10. bis 12. Juni.

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Ein Gedanke zu “KenFM am Set: Demo gegen Sparmaßnahmen in Athen

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