Nachbemerkung zu meinem letzten Syrien-Artikel

Rekordzugriffe auf meinen Blog anläßlich meines letzten Syrien-Artikels. Am Sonntag über 6000 Leser. Freut mich natürlich, wundert mich aber auch. Keine der Informationen, die ich in dem Artikel verwertete, waren für sich gesehen sensationell oder besonders neu. Ich bezog mich auch nur zu einem kleinen Teil auf außerdeutsche Medien, sondern deutsche Publikationen, darunter sogar Mainstream-Medien wie den SPEIGEL oder das bei zeitgeschichtlichen Themen mit äusserster Vorsicht zu betrachtende wikipedia. Ich versuchte lediglich, die Infos über die aktuelle Frontlage, die dreisten Selbstpräsentationen der „islamistischen“ Halsabschneider mit abgetrennten Köpfen von Kindern und jungen Frauen, den jüngsten Putschversuch in der Türkei und die anstehende Kampagne über das angebliche „kleinere Übel“ bei den Präsidentschaftswahlen in den USA in einem Zusammenhang zu sehen.
Gewiss, die Fotos und Videos, die die vielzitierten „moderaten Rebellen“ stolz von ihren eigenen abscheulichen Untaten produziert und ins Internet gestellt haben, sind schockierend. Und wenn ich sie in meinen Artikel aufgenommen habe, dann deswegen, damit sie schockieren. Denn was da geschieht, das geschieht in UNSEREM Namen, im Namen der Steuerzahler, deren Regierungen die übelsten Schwerverbrecher bezahlen und ausrüsten, die solche grauenhaften Taten vollbringen. Den Opfern ist nicht damit geholfen, dass diese Verbrechen vertuscht werden.
Anläßlich des Themas Hillary Clinton wollte ich auch noch ein gemeinfreies Foto auftreiben, das die Opfer des Giftgas-Massenmordes von Ghouta 2013 zeigt, für die die Dame gemäß von Beweisen sowohl von Syemour Hersh als auch wikileaks (die berühmten Mails) direkt und persönlich zumindest mit verantwortlich ist, aber ich konnte auf die Schnelle keines finden.
Trotzdem hagelte es auch „Kritik“ (neben zahlreichen Liks, neuen Follows usw.): „So etwas zeigt man nicht!“ (Soll wohl heißen: so was gehört unter den Teppich). Und natürlich auch (wie könnte es anders sein: „Dieser Blog wird garantiert in Moskau betrieben“, „Putin-Freund“ und dergleichen Blödsinn mehr. Fehlte nur noch, dass ich von Nordkorea finanziert werde. Ich habe aus all dem geschlossen:
– Die geradezu offene, nur medial immer wieder übertuschte Finanzierung und Ausrüstung islamistischer Mordbrenner, die von den gleichen Eliten vorgenommen wird, die gleichzeitig immer wieder die „Gefahr des Terrorismus“ beschwören, das ist ein sehr sensibles Thema. Sie produzieren den Terror, den sie angeblich bekämpfen, nämlich zielsicher und sehr konsequent selbst.
– Es gibt einen ungeheuren Informationshunger bei vielen Menschen zu dieser Thematik.
– Die „Aktivisten“ (euphemistisch ausgedrückt) der „Eliten“ in den sozialen Medien reagieren sehr sehr nervös, wenn man dieses Thema zu Sprache bringt, und verlieren sehr schnell die Contenance.
Hockaktuelle Informationen aus dem Kriegsgebiet mit Foto und Filmmaterial hier bei Urs:
https://urs17982.wordpress.com/2016/08/07/aleppo-und-die-ganzen-horden-von-al-kaida-und-verbuendeten-todesschwadronen-ramouseh/
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Ein Gedanke zu “Nachbemerkung zu meinem letzten Syrien-Artikel

  1. Muslim-Markt.de hat deinen Artikel in seinem Rundmail empfohlen und so bin ich auf deinen interessanten Blog aufmerksam geworden.

    Man sieht: Das Interesse an dieser historischen Schlacht um Aleppo ist offenbar gewaltig! Die Lügen, die uns aufgetischt werden, sind für viele unerträglich.
    Und: Lange überschriften können sich lohnen.

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